Bitte nicht füttern!

Juli 12, 2017


Foto by Barbara Spring© 


Bitte nicht füttern!

Wie wir unsere (unbewussten) und bewussten (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen am Leben erhalten… und wie wir das in 8 Schritten verändern können

catch and snack it - Video-ErMUTIGungsSnack
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Mit unseren Gedanken kreieren wir unsere Gefühle und mit unseren Gefühlen bringen wir uns in eine Handlung. Es ist dieses Trio; Denken – Fühlen – Handeln das uns rund um die Uhr – unbewusst und bewusst - begleitet. Wenn wir limitierend, entmutigend denken, wenn wir kritisieren, das Negative sehen, kreieren wir dadurch limitierende, negative Gefühle, kommen in eine negative Grundhaltung hinein… oder bleiben dort hängen… und kommen so auch in ein entsprechendes Handeln. Zum Glück funktioniert es auch umgekehrt! Wenn wir positive, erMUTIGende Gedanken denken, wenn wir auch die Chance darin erkennen wollen, kreieren wir dadurch positive, erMUTGgende Gefühle und handeln völlig anders. Die Ausgangslage bleibt dieselbe… doch wir machen etwas völlig anderes daraus. Es liegt in unserer Entscheidung, ob wir das Schwere oder das ErMUTIGende sehen wollen. Wir denken dann positiver, in Varianten, kraftvoll. Wir sind dann vom Gelingen, von einem guten Ausgang der Sache etc. überzeugt.

Mit dem „füttern“ unserer selbst-limitierenden entmutigenden Glaubenssätze richten wir –unbewusst – unser (Er)-Leben ununterbrochen so ein, dass wir uns eben diese Glaubenssätze schlussendlich immer wieder bestätigen. Und wieder sagt dann unsere kleine innere Stimme: „siehst du! Ich hab‘s doch gewusst/gesagt!“

Unsere Glaubenssätze / Grundüberzeugungen – in der Individualpsychologie sprechen wir auch vom sogenannten Lebensstil – vor allem die von der limitierenden, entmutigenden Sorte – sollten wir, wenn wir wollen, dass sich in dieser Hinsicht etwas verändert, nicht länger „füttern“. Wir dürfen sie auf Diät setzen. Denn solange wir ihnen „Futter“ geben, bleiben sie uns erhalten, ja sie werden grösser und stärker.

Ganz anders verhält es sich mit den positiven, erMUTIGenden Glaubenssätzen / Grundüberzeugungen: die brauchen ganz viel und regelmässig Futter damit sie wachsen und gedeihen können.

Ganz nach dem Motto: das, was ich trainiere, kann ich immer wie besser!

Dieses Futter nennt sich SelbstWERTschätzung, Selbstanerkennung, SelbsterMUTgigung, Selbstvertrauen, SelbstBEWUSSTsein. Ziele haben, Ziele anstreben, Fehler machen und daraus lernen, Träume realisieren. Zu sich selbst stehen. Authentisch sein.

Je mehr wir füttern, je stärker werden unsere Glaubenssätze – die selbst-limitierenden, entmutigenden und die positiven, erMUTIGenden. Durch unser regelmässiges „Füttern“ geben wir ihnen immer wieder die Möglichkeit zum Wachsen und sie nehmen mehr und mehr Platz ein.  Nun liegt es in der Entscheidung jedes Einzelnen zu entscheiden, welche Gattung mehr Platz einnehmen soll. Die limitierenden, entmutigenden oder die positiven, erMUTIGenden Glaubenssätze. Entsprechend werden die, die weniger „Futter“ bekommen, zusehends kleiner und verblassen nach und nach.

Limitierende Glaubenssätze können sein:

  • ich bin nicht gut genug
  • ich bin nicht wichtig
  • es ist wichtig was/wie andere über mich denken
  • das darf ich nicht
  • das steht mir nicht zu
  • ich bin es nicht wert
  • ich werde sowieso wieder scheitern
  • nie habe ich Glück
  • immer muss ich den ersten Schritt machen
  • ich darf nicht Nein sagen
  • ich habe es nicht (anders) verdient
  • Glück ist für andere da
  • ich bin zu alt
  • es braucht Geld, Glück, Beziehungen um Geld machen zu können
  • Geld rinnt mir wie Sand durch die Finger
  • ich bin nicht erfolgreich
  • ich habe schon alles versucht, ohne Erfolg – ich bin erfolglos
  • ich hatte / habe nie die Möglichkeiten wie XY
  • ich habe keine Zeit
  • ich bin ein Opfer der Umstände oder von XY
  • ich bin ein Verlierer
  • ich kann das nicht
  • ich bin zu dumm
  • die Vergangenheit hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin
  • ich kann mich nicht (mehr) ändern
  • ich bin die, die immer allen die Kohlen aus dem Feuer holt
  • ich mache immer "Zweite"
  • ich bin schlussendlich die/der die Zeche bezahlt
  • ich darf mich nicht wehren
  • ich darf nicht egoistisch sein
  • meine Bedürfnisse sind irrelevant
  • ich kann niemandem vertrauen

Finden Sie einige Aussagen die zu Ihnen passen könnten, die Sie von sich kennen? 
Schön, dann können Sie ja nun aktiv daran etwas verändern… sofern Sie das auch wollen. 


Schritt 1 (selbst)-limitierende, entmutigende Glaubenssätze lokalisieren und aufschreiben
Um die selbst-limitierenden Glaubenssätze verändern zu können, reicht es nicht, sie einfach nicht mehr denken zu wollen. es ist wichtig, dass wir verstehen, WIE wir diese Glaubenssätze kreiert haben und vor allem WOZU.

Wir Menschen tun nichts ohne Ziel… ob destruktiv oder konstruktiv… unser Denken macht für jeden von uns Sinn. Weil wir es so in den ersten Lebensjahren erlebt und in uns als «Wahr» abgespeichert haben.

Mit den 8 Schritten, die ich hier vorstelle, ermöglichen wir unserem Unterbewusstsein verstehen zu lernen, dass die limitierenden Glaubenssätze dem kleinkindlichen Denken entsprungen sind und entsprechen… obwohl wir jetzt erwachsen sind. Und wir können unserem Unterbewusstsein neue Denkweisen vorschlagen und sie solange trainieren, bis sie zur neuen, erMUTIGenden Gewohnheit werden.

Okay... lassen Sie uns beginnen!
Nehmen Sie ein für Sie schönes Heft / Notizbuch zur Hand und erstellen Sie 5 Spalten. Sie können hoch oder quer z.B. über eine Doppelseite schreiben. Benennen Sie Ihre Heft / Buch…z.B. als «Wachstumsbuch» oder «Positivbuch» oder «ErMUTIGungsbuch»… was auch immer für Sie passend ist. Wichtig ist, dass der Titel positiv gehalten ist.  

Die Spalten benennen Sie wie folgt: 

  1. selbst-limitierenden, entmutigenden Glaubenssatz
  2. Wahr Ja / Nein
  3. WOZU – was erreiche ich damit immer wieder? (Ziel)
  4. positive Formulierung (Reframing)
  5. eigene Notizen (z.B. wann funktioniert’s / wann noch nicht? Wie fühle ich mich dabei? Wie reagieren andere etc.

Schreiben Sie ab heute während der nächsten sechs Tage Ihre limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze auf.

Wie Sie sie erkennen / herausfinden können?

Was glauben Sie, was sie nicht können?
Was glauben Sie, müssen Sie mehr tun/leisten um... 
Was für eine Meinung haben Sie von sich, von anderen, vom Leben?
Nehmen Sie auch die Vorschläge, die ich Ihnen am Anfang gebe auf... welche passt für Sie?

Schreiben Sie alle (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze auf. Untereinander. Legen Sie Ihr «Wachstumsbuch» offen z.B. auf den Küchentisch. Jedes Mal wenn Ihnen ein Satz in den Sinn kommt, schreiben Sie ihn sofort auf. Mehr nicht. Eine Woche lang… bis ich nächsten Mittwoch mit dem Schritt 2 hier wieder live bin… erst dann geht’s weiter. 


Schritt 2 auf Wahrheit überprüfen
Letzte Woche haben wir Schritt 1 besprochen. Haben Sie Ihre Hausaufgaben gemacht? Wie ist es Ihnen dabei ergangen? Haben Sie „alt bekannte Glaubenssätze“ aufgeschrieben? Sind womöglich ein oder zwei Neue dazu gekommen? Was hat’s für Gefühle ausgelöst?

Willkommen zu Schritt 2 dieser Serie um Ihre (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze zu verändern. Sollten Sie Ihre (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze bisher nicht aufgeschrieben haben, lade ich Sie dazu ein, dies JETZT zu tun und erst dann mit dem nächsten Schritt fortzufahren. Das Aufschreiben ist ein sehr wichtiger Vorgang im Verändern der limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze. Auf diese Weise beginnen wir bewusst mit unserem Unterbewusstsein in Kontakt zu treten.

Im Schritt 2 geht es darum zu überprüfen, ob Ihre limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze 100% wahr sind. Sprich; ob sie immer ganz genau so eintreffen, wie Sie glauben. Oder ob es hin und wieder auch anders sein könnte oder sogar anders ist!

Zur Information: das menschliche Gehirn ist bis zum 6. Lebensjahr nicht in der Lage auf Wahrheit, Logik zu überprüfen. Somit ist alles, was das Kleinkind erlebt, sieht, hört Wahr! Genau in dieser Zeit „gestalten“ wir unsere unbewussten Grundüberzeugungen. Die entmutigenden und auch die erMUTIGenden! In dieser Zeit legen wir das Fundament, welche Meinung wir von uns selbst, von anderen, vom Leben haben wollen. Und wie wir künftig durch’s Leben gehen wollen.

Und nach diesen Grundüberzeugungen leben wir… weil sie für uns wahr sind. Es sind die für uns bewährten Vorgehensweisen bestätigt durch die Erfahrungen dir wir daraus immer und immer wieder machen. Wir kreieren unser Leben danach. Unbewusst. Doch mit schlafwandlerischer Sicherheit. Es ist unser eigenes, unsichtbares „Lebenstatoo“.

Da wir Menschen nun ca. 90% unbewusst ticken spüren wir zwar immer wieder, dass uns unser Denken blockiert, nicht gut tut… ja wir „spüren“ förmlich, was am Ende das Resultat sein wird… doch wir können’s nicht verändern.

Doch! Wir können es verändern! Indem wir lernen, unsere Gedanken zu hinterfragen, zu überprüfen. Wer hat die Regie? Mein inneres Kind oder ich als Erwachsene? Wir können mit etwas Übung unsere Gedankenpfade neu anlegen, neue Gedankenwege bauen… Gemeinsam sind wir nun auf dem Weg, genau dies zu tun.

Unser Unterbewusstsein nimmt als Wahrheit hin, was immer wir denken.
Was immer Sie über sich und das Leben denken, wird für Sie wahr werden.

Kosten Sie diese beiden Aussagen… lassen Sie sie auf sich wirken…

Wir können die Dinge nicht auf dieselbe Weise verändern, wie sie entstanden sind. Es braucht ein anderes Denken, damit andere Gefühle entstehen können und somit auch eine andere Handlung folgen kann.

 

Man bekommt mehr von dem,
womit man seine Zeit verbringt.
(Wiedersehen im Café am Rande der Welt, John Strelecky, S. 237)

 

Sie lernen in diesem Schritt mit sich selbst in den inneren Dialog zu treten. Mit anderen Worten: Sie werden gemeinsam mit Ihrem inneren Kind Ihre (selbst)-limitierenden, entmutigten Glaubenssätze, Grundüberzeugungen prüfen… ob die wirklich zu 100% wahr sind.

Sie können den Wahrheitsgrad Ihres Denkens – das aus kleinkindlicher Sicht gestaltet worden ist –hinterfragen.

Info zu den ersten sechs Lebensjahren: Grafik

Übung
Könnte es nicht auch ganz anders sein? Dies gelingt, indem Sie sich Fragen stellen.  

Fragen Sie sich und Ihr inneres Kind: ist es zu 100% wahr, dass ich z.B. immer alles falsch mache? Begründen Sie gegenüber Ihrem Unterbewusstsein warum diese limitierenden, entmutigenden Grundüberzeugungen nicht wahr sind. Benutzen Sie dazu Ihr Wachstumsbuch.

1)    Überprüfen Sie auf

a.    Realität und Logik, ist es 100% wahr

Stimmt meine Wahrnehmung
Gibt es Beweise dazu, Fakten
Ist es überhaupt möglich

Wer sagt das überhaupt – wenn wir eine Studie zu diesem Glaubenssatz machen würden… wie viele Menschen auf dieser Welt würden zustimmen? Alle?

Es geht darum, die (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen in eine andere Relation zu setzen

b.    Aussensicht

Wie würde XY diese Situation beurteilen?
Was würde XY für Fragen stellen?

Was würde ich selber einem Freund als Tipps zu einer solchen Situation geben?

Schreiben Sie Ihre Antworten in die 2. Spalte. Seien Sie mit sich selbst völlig offen und ehrlich.

Auf diese Weise überprüfen Sie den Wahrheitsgehalt Ihrer limitierenden, entmutigenden Grundüberzeugungen. Und nun, jedes Mal wenn Sie diesen (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssatz denken… fragen Sie sich ganz bewusst: stimmt’s wirklich oder ist es wieder mein kleinkindliches Denken von damals?

Wenn’s stimmt… was kann oder besser will ich verändern, damit’s anders verläuft als bisher? Wozu bin ich bereit? Ein erster kleiner Schritt könnte sein... 

Wenn’s nicht stimmt… wie könnte der Satz denn auf die aktuelle Situation abgestimmt heissen?

Hinterfragen Sie all Ihre (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen. Tun Sie's mehrmals... aus verschiedenen Stimmungen heraus. Eine Woche lang… bis ich nächsten Mittwoch mit Schritt 3 hier wieder live bin… dann geht’s weiter. 


Schritt 3 «Den Nutzen», das WOZU erkennen
Willkommen zu Schritt 3 dieser ErMUTIGungsSnack Serie «Bitte nicht füttern»!  

Haben Sie Ihre Hausarbeit gemacht? Wie ist es Ihnen dabei ergangen? 
Haben Sie Ihre (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen auf deren Wahrheit überprüft? Wie ist es Ihnen dabei ergangen? Was haben Sie womöglich entdeckt, realisiert?

Sollten Sie Ihre Hausarbeit bisher nicht gemacht haben, lade ich Sie dazu ein, dies JETZT zu tun und erst dann mit dem nächsten Schritt fortzufahren. Das dauerhafte Verändern der (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen ist modular aufgebaut. Ein Schritt folgt dem nächsten. Es macht wenig Sinn, sich nur einzelne Schritte herauszupicken... Zudem ist das Aufschreiben Ihrer Antworten ein sehr wichtiger Aspekt im Verändern der limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze. Auf diese Weise "sprechen" wir konkret das Unterbewusstsein an; unsere "Festplatte" oder "Autopilot". 

In Schritt 3 finden Sie heraus, was «der Nutzen» Ihrer (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen ist. Was haben Sie schlussendlich davon? WOZU glauben Sie z.B. dass Sie immer und alles falsch machen? 

Wenn wir es beim Fragen nach dem WIESO, WARUM, WESHALB belassen, dann suchen wir nach der Ursache… wir bleiben vergangenheitsbezogen und sind dazu geneigt, die Verantwortung bei der Ursache / beim Verursacher zu lassen. Oft müssen die Eltern hinhalten. Mir ist an dieser Stelle ganz wichtig festzuhalten, dass die Eltern stets ihr Bestes geben resp. gegeben haben. Sie können nur das weitergeben, was sie selbst kennen und können!

Wie bereits im letzten ErMUTIGungsSnack gesagt, bilden wir Menschen in den ca. ersten sechs Lebensjahren unsere Grundüberzeugungen – in der Individualpsychologie nennen wir dies den Lebensstil – aus. Aufgrund unserer Erfahrungen, Erlebnisse… entsteht ein ganz konkretes Bild zu uns selbst, zu anderen, Männern, Frauen, zum Leben. Und auch zu ganz konkreten Situationen. Wir geben uns selbst in diesen ersten ca. sechs Lebensjahren das Handwerkszeug in die Hand wie wir mit den Situationen die uns das Leben immer wieder anbietet, umgehen wollen. Ob entmutigt, mit geringem SelbstWertGefühl oder erMUTIGt, mit gesundem SelbstWertGefühl.
Bleiben wir in der "Wieso, Warum, Weshalb-Frage" hängen, bleiben wir im wahrsten Sinne des Wortes hängen; wir treten an Ort und wir stecken in der Opferrolle fest. Wir wissen wie’s zu unserem Denken gekommen ist… wir haben jedoch keinen Plan wie wir’s ändern können.

Wir Menschen tun nichts ohne Grund, ohne Ziel. Wir wollen uns unsere Grundüberzeugungen, unseren Lebensstil bestätigen. Immer wieder.

In der Individualpsychologie fragen wir nach dem WOZU. Diese Frage führt uns an den «Nutzen» unseres Denkens heran. Das WOZU ist das unbewusste Ziel, das wir erreichen/bestätigt haben wollen. Es ist der Beweggrund unseres Verhaltens. Wir bestätigen uns unser (selbst)-limitierendes, unbewusstes, entmutigendes Denken. 

"Nicht die Dinge selbst beunruhigen den Menschen,
sondern die Vorstellungen, die er sich von den Dingen macht"
(Epiktet 50 -138 n.Chr.)

"Nicht die Erlebnisse diktieren unsere Handlungsweisen,
sondern die Schlussfolgerungen, die wir aus diesen Erlebnissen ziehen"
(Alfred Adler 1870 – 1937)


Also stellt sich die Frage: was «erreichen» Sie damit immer wieder, wenn Sie z.B. von sich glauben, immer und alles falsch zu machen? Was bestätigen Sie sich selbst ganz am Schluss? Welche Meinung haben Sie schlussendlich (wieder) von sich?

Stimmt’s denn noch... die Sicht von damals? Oder könnte es sein, dass wir inzwischen erwachsen sind, aber unbemerkt im kleinkindlichen Denken festsitzen? 

Siehe auch: Grafik zur Finalität

Ok... sie wollen jetzt wissen, wie Sie an den "Nutzen" herankommen:
Fragen Sie sich ganz offen und ehrlich: Was habe ich ganz, ganz am Schluss immer wieder davon, dass ich meine (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen bestätige?

Was erlebe ich immer wieder?

Oder auch: was könnte für Sie resp. für Ihr Unterbewusstsein «das Gute» daran sein, in diesen (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätzen, Grundüberzeugungen zu verharren? Wovor «fürchtet» sich Ihr Unterbewusstsein insgeheim?

  •         Was «erreichen» Sie immer wieder?
  •         Welches Ziel erreichen Sie immer wieder?
  •         Was erleben Sie ganz am Schluss immer wieder?
  •         Was bestätigen Sie sich damit (unbewusst) immer wieder?

Vorgehen:
Sie haben sich in Schritt 1 Ihre (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen aufgeschrieben und in Schritt 2 deren "Wahrheitsgehalt" überprüft. Wenn Sie z.B. den Glaubenssatz "ich muss immer allen alles recht machen" hinterfragt haben... müssen Sie denn wirklich zu 100% immer allen alles recht machen? Geht das überhaupt? Wer sagt das denn? Welche Beweise gibt es dazu... und Sie schlussendlich sagen konnten: "nein, ich muss - wenn ich nicht will - niemandem irgendetwas recht machen! Es liegt in meiner Entscheidung!" ... und doch tun Sie's weiterhin wie gehabt. WOZU? Stellen Sie sich obige vier Fragen und schreiben Sie sich alles auf, was Ihnen dazu in den Sinn kommt. 

Das tun Sie mit jedem Ihrer (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen. Tun Sie's in aller Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Tun Sie's mehrmals. 

An dem, was wir schlussendlich als Ergebnis, als Resultat erleben, können wir die «wahre» Absicht unseres Verhaltens erkennen. Wenn wir nach dem WOZU/WOFÜR fragen, fragen wir nach den effektiven Absichten, nach dem, was wir insgeheim immer wieder erwarten, dass es eintreffen, wahr werden soll. 

Vermutlich stellen Sie mehr und mehr fest, dass die (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen längst nicht immer zutreffen. Sie stellen fest: "hei... ich habe Wahlmöglichkeiten, Varianten die ich austesten kann!"

Wenn Sie einen (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssatz denken… dann fragen Sie sich künftig ganz bewusst:

  • Ist mein Denken wirklich zu 100% wahr?
  • Was erreiche ich immer wieder, wenn ich daran festhalte und meinem Unterbewusstsein diese Überzeugung weiterhin bestätige? 
Ich erMUTIGe Sie: stellen Sie sich selbst diese Fragen... überprüfen Sie die Lötstellen auf Ihrer "Festplatte"!


Schritt 4 «Bewusste Wortwahl»
Willkommen zurück zum ErMUTIGungsSnack «Bitte nicht füttern»!

Wie wir unsere (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen am Leben erhalten… und wie wir das in 8 Schritten ändern können

Haben Sie Ihre Hausarbeit gemacht? 

  • Glaubenssätze aufgeschrieben
  • auf Wahrheit überprüft
  • den Nutzen, das WOZU entdeckt
  • wie ist es Ihnen dabei ergangen?
  • was haben Sie womöglich realisiert?

Sollten Sie Ihre Hausaufgaben bisher nicht gemacht haben, lade ich Sie dazu ein, dies JETZT zu tun und erst dann mit dem nächsten Schritt fortzufahren. Das dauerhafte Verändern der (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen ist modular aufgebaut. Ein Schritt folgt dem nächsten. Es macht wenig Sinn, sich nur einzelne Schritte herauszupicken. Zudem ist das Aufschreiben Ihrer Antworten / Erkenntnisse ein sehr wichtiger Aspekt im Verändern der (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen. Auf diese Weise "sprechen" wir konkret das Unterbewusstsein an; unsere "Festplatte, Autopilot, das innere Kind..."

Im Schritt 4 geht es darum, sich der Worte, die Sie benutzen, bewusst zu werden. Eine bewusst gewählte Wortwahl ist der Schlüssel zu einem veränderten Denken. Durch Ihre Worte (ob gedacht oder gesprochen) geben Sie Ihrem Unterbewusstsein glasklare Anweisungen. Ihre Grundüberzeugungen – die limitierenden, entmutigenden sowie die erMUTIGenden – lassen sich über die Art, wie Sie sprechen, identifizieren und schlussendlich auch verändern.

Wie sprechen Sie?
Haben Sie sich schon einmal zugehört? Was für Worte benutzen Sie? Wie «reich» ist Ihr Wortschatz! Welche Worte benutzen Sie, die sich gut anfühlen, die Sie beflügeln, ein Lächeln auf Ihr Gesicht zaubern, erMUTIGend auf Sie wirken?

In welchen Situationen verwenden Sie eher negativ behaftete Worte? Worte mit denen Sie sich selbst ausbremsen oder sich selbst entmutigen?

Entrümpeln Sie Ihren Wortschatz! Das ist die Hausaufgabe für die nächsten sieben Tage.

«Für ein gutes Gespräch sind die Pausen genauso wichtig wie die Worte»
(Hemito von Doderer)

Ihre Hausaufgabe: sagen Sie nicht, was Sie nicht wollen. Sagen Sie, Was Sie Wollen!

Was wir denken/sagen, glaubt uns unser Unterbewusstsein! Zur Erinnerung: unser Unterbewusstsein ist unser inneres Kind von damals – maximal 6 Jahre alt und kann nicht auf Logik und Wahrheit überprüfen.  
Wir haben es selbst in der Hand, welche Anweisungen wir unserem Unterbewusstsein geben. Nehmen Sie sich und Ihre Denk-/Sprechweise wahr.

Sie sind dazu eingeladen, hemmende, limitierende, entmutigende Wörter und Denkgewohnheiten durch eine erMUTIGende, konkrete Wortwahl und Denkweise zu ersetzen:

(selbst)-limitierende, entmutigende Worte sind:

  • eigentlich… aber
  • nie, niemals
  • alle, keiner
  • immer, jedes Mal
  • wollte, sollte, könnte, würde, möchte…
  • nur, wenn, dann, müssen
  • nicht dürfen
  • keine
  • ich versuche es mal…
  • keine Zeit um…
  • schnell
  • das ist eben schwierig
  • das ist ein grosses Problem
  • schlecht
  • falsch (ich mache sowieso immer alles falsch)
  • das kann ich sowieso nicht 
  • ...

    Worte kreieren Gefühle!

    • "ich muss noch schnell einkaufen gehe" vs. "ich gehe einkaufen"
    • "immer wollen alle etwas von mir" vs. "andere können mich fragen und ich kann mich entscheiden"
    • "eigentlich möchte ich schon aber ich traue mich nicht" vs. "ich mach's jetzt einfach"
    • "ich bin heute nicht gut drauf; es ist nicht mein Tag" vs. "heute ist ein wenig Seelenblues ganz ok"
    • "immer sind alle gegen mich" vs. "andere benötigen andere Fakten als ich"
    • "sei kein Egoist!" vs. "ich darf meine Bedürfnisse wichtig machen; ich setze mich für mich und meine Bedürfnisse ein"
    • "andere sind immer so geizig" vs. "andere sind sparsam(er)"
    • "ich muss provozieren, damit ich von anderen überhaupt wahrgenommen werde" vs. "ich bringe mich aktiv ein und lasse anderen ebenfalls ihren Raum"
    • "ich / alles muss perfekt sein" vs. "ich gebe mein Bestes und das ist gut genug"

    Formulieren Sie Ihre (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen mehr und mehr ins Konkrete, ins ErMUTIGende. Wählen Sie Ihre Worte mit Bedacht, denn Worte sind eines der mächtigsten Werkzeuge überhaupt! Worte können wie giftige Pfeile oder wie bezaubernde Worte sein. Wir haben stets die Wahl, wie wir mit uns selbst - und mit anderen - sprechen wollen. 

    Mit der Arbeit an den (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätzen, Grundüberzeugungen realisieren wir das bisherige Denken... wo haben wir es her und warum und WOZU behalten wir diese Denk- und Sprechweise bei? Einmal antrainiert und so bleibt es dann das ganze Leben lang unverändert? Nein, wir können umtrainieren! Und genau das tun wir hier!

    «Du hast dich jahrelang kritisiert und es hat nicht funktioniert.
    Probier’s mit Anerkennung für dich selbst und schau, was passiert»
    (Louise L. Hay)

    Nehmen Sie sich beim Sprechen Zeit. Sprechen Sie klar, deutlich, langsam(er).
    Bevor Sie antworten… atmen Sie zwei, dreimal bewusst ein- und wieder aus. Überlegen Sie: 

    a) ob Sie antworten wollen
    b) wenn ja; wie Sie antworten wollen
    c) wenn nein; ob Sie anstelle einer Antwort womöglich neu eine Frage stellen wollen

    ·        wie hast du das jetzt gemeint?
    Ich verstehe dich so und so

    ·        Was willst du mir damit sagen?
    Kannst du’s bitte anders formulieren

    ·         Ich habe dich so und so verstanden… ist das richtig?

    Nehmen Sie Ihre Sprechweise ganz bewusst wahr und wählen Sie Ihre Worte mit Bedacht. Das ausgesprochene Wort kann nicht zurückgenommen werden. Was wollen Sie mitteilen, sagen, zu verstehen geben - und in welcher Weise? 

    SelbstWahrNehmung bedeutet nichts anderes, als sich selbst bewusst wahr zu nehmen. So auch beim Denken und Sprechen. Entscheiden Sie sich ganz bewusst, welche Worte Sie benutzen wollen, ob Sie vage oder konkret, ob sie entmutigend oder erMUTIGend sprechen wollen. Achten Sie ebenfalls auf Ihre Körperhaltung, auf Ihre Mimik. Stehen Sie aufrecht, gerader Blick, beide Füsse fest auf dem Boden, die Gestik der Hände ist ruhig... 

     «Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu Worten
    Achte auf deine Worte, denn sie werden zu Handlungen
    Achte auf deine Handlungen, denn sie werden zu deinem Charakter»
    (Talmud)

    Fokussieren Sie mehr und mehr auf die positiven, erMUTIGenden Seiten und Aspekte.
    Denken Sie daran: was immer Sie über sich und das Leben denken wird wahr werden! Jeder Gedanke ist wie eine Bestellung ans Universum… und das Universum liefert! Sprechen ist lautes Denken!

    Benutzen Sie Ihr Wachstumsbuch und schreiben Sie Ihre bisherige und neue Wortwahl auf... und erkennen Sie die Veränderung. 

    Ich erMUTIGe Sie zum bewussten Wählen Ihrer Worte und Gedanken!


    Schritt 5 «Zweifel und Ängste relativieren»
    Willkommen zurück zum ErMUTIGungsSnack «Bitte nicht füttern»!

    Wie wir unsere (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen am Leben erhalten… und wie wir das in 8 Schritten ändern können

    Haben Sie Ihre Hausarbeit gemacht? Wie ist es Ihnen dabei ergangen? Realisieren Sie Ihren Wortschatz? Welche Worte benutzen Sie bewusst weniger und welche mehr? Wie gehen Sie vor, wenn Sie Ihre Worte bewusst wählen? Was haben Sie womöglich entdeckt, realisiert?

    Sollten Sie die Hausaufgaben bis hierher nicht gemacht haben, lade ich Sie dazu ein, dies JETZT zu tun und erst dann mit dem 5. Schritt fortzufahren. Arbeiten Sie immer schriftlich. Die Schriftlichkeit bedeutet für Ihr Unterbewusstsein eine Verbindlichkeit. So lernen Sie Wirklich zu verstehen und bringen sich mehr und mehr in die Lage, Ihre limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze aufzubrechen.

    Bisher haben Sie:

    • Glaubenssätze aufgeschrieben

    • auf Wahrheit überprüft

    • den Nutzen, das WOZU entdeckt

    • neu wählen Sie die Worte bewusster

      • wie ist es Ihnen dabei ergangen?

      • was haben Sie womöglich realisiert?


    In Schritt 5 finden Sie etwas über ihre (unbewussten) Ängste und/oder Zweifel heraus, die z.B. so lauten können:

    • Ich werde mich sowieso wieder blamieren!
    • Ich habe Angst dass…
    • Wenn ich nur wüsste wie es kommt wenn…
    • Was denken dann die anderen von mir?!

    Stellen Sie sich einmal die Frage: «Wovor «fürchte» ich mich?» «Was lässt mich zweifeln!»

    Neues macht Ihnen Angst?
    Neues bedeutet, dass wir uns aus unserer Komfortzone hinausbewegen… und das gefällt uns – respektive unserem inneren Kind – ganz und gar nicht. Denn... wir wissen nicht, was genau auf uns zukommt, wir können's nicht einschätzen, die Sicherheit fehlt... und wir bleiben im Bekannten Unbequemen als dass wir uns ins Neuland aufmachen.  

    Doch nur, wenn wir immer wieder Neues tun, Neues erleben, lernen wir. Dadurch sammeln wir Erfahrungen und können so für uns herausfinden was ok und was nicht ok ist. Neues zu erleben bedeutet zu dem, dass wir uns selbst erMUTIGen… mehr Mut haben und es fühlt sich so wunderbar an, mutig zu sein!

    Ob unser Vorhaben von Erfolg gekrönt ist oder nicht, ist in diesem Augenblick sekundär. Wenn wir nur Dinge tun, von welchen wir im Vornherein wissen, dass sie zu 100% gelingen werden… dann würden wir vermutlich kaum etwas anpacken! Und vor allem bleiben wir vor lauter Angst zu Scheitern an Ort und Stelle hängen.

    Zur Hausaufgabe:
    Nehmen Sie Ihre (selbst)-limitierenden, entMUTGigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen… und tun Sie genau das, wovor Sie sich bisher «gefürchtet» haben. Tun Sie’s und finden Sie heraus, dass Ihre Angst unbegründet war!

    • ich bin nie erfolgreich... 
      • was wäre denn, wenn Sie erfolgreich wären? 
      • was würden Sie tun, wenn Sie erfolgreich wären?
      • was bedeutet für Sie "erfolgreich" zu sein?
      • wer/wie wären Sie, wenn Sie erfolgreich wären?
      • was ist ganz gut daran, dass Sie nicht erfolgreich sind? Welche Verantwortung gibt es somit für Sie überhaupt nicht erst zu übernehmen? 
    • ich werde mich sowieso wieder blamieren!
      • was wäre denn, wenn Sie sich blamieren würden?
      • was müsste anders sein, damit Sie sich nicht blamieren würden?
        Und wie würden Sie das anstellen?
      • wer/wie wären Sie dann, wenn Sie sich nicht blamieren würden? 
      • wie ist jemand, der sich nicht blamiert?
      • was haben Sie womöglich für einen "Nutzen" davon, sich zu blamieren?
      • wer sagt denn, dass Sie sich blamieren?  
    Auf diese Weise verfahren Sie mit jeden Ihrer (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen. Schreiben Sie Ihre Gedanken dazu auf. Reflektieren Sie sich im Alltag, wann Sie in dieser entmutigenden Weise denken, wann Ihr inneres Selbstgespräch so abläuft.  
    • Ist meine Angst real, beweisbar. Gibt es Erfahrungswerte dazu?
    • Wie wären Sie, wie wäre Ihr Leben, wenn Sie diese Überzeugung nicht mehr bräuchten? 
    • Was wäre dann anders? Was brauchen Sie, um die Bereitschaft zu entwickeln, diesen "Preis" zu bezahlen?

    "Nicht die Dinge selbst beunruhigen den Menschen,
    sondern die Vorstellungen, die er sich von den Dingen macht"
    (Epiktet 50-138 n.Chr.)

    Da wo die Angst ist geht es lang!
    Wir Menschen sind wahre Meister darin, uns worst-case-Szenarien vorzustellen. In allen Varianten, in allen Details. Und schlussendlich, wenn wir es dann doch gewagt haben, stellen wir fest, dass alles nur halb so wild war... oder die Befürchtungen überhaupt nicht eingetroffen sind.
    Wichtig an dieser Stelle ist mir zu betonen: hören Sie auf Ihren Bauch. Der allererste Gedanke… das ist das Bauchgefühl. Danach kommt der Kopf, das Überlegen, Zweifeln, sich ängstigen zum Einsatz.

    Tun Sie, was Sie wirklich wollen. Bestimmen Sie selbst über sich und Ihr Lebensgefühl. Bestimmen Sie Ihren Wert selbst. Das nennt sich SelbstWertGefühl und nicht FremdWertGefühl. Sie alleine bestimmen, wie Sie mit sich selbst umgehen wollen. Sie bestimmen die Art und Weise Ihres inneren Selbstgesprächs. 

    Solange Sie es Ihren (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätzen, Grundüberzeugungen erlauben «zu siegen» kommen Sie nicht vom Fleck. Mit Hilfe Ihrer Ängste setzen Sie sich selbst Ihre eigenen Grenzen.

    Angst resp. Respekt zu haben ist gut. Dieses Gefühl lässt uns innehalten. Überlegen was wir tun wollen. Doch wir sollten uns bewusst sein, dass wir uns mit Hilfe der Angst selbst blockieren. Das heisst keinesfalls Dinge unüberlegt zu tun, sich in Gefahr zu bringen. Ganz und gar nicht. Es ist durchaus sinnvoll, die angezeigte Vorsicht walten zu lassen. Doch lassen Sie sich nicht von Ihren Ängsten leiten. 

    Wenn Sie es sich vorstellen können, dann können Sie es auch tun!

    Alles Handeln hat seinen Preis. Wir sind daher immer wieder dazu eingeladen für uns selbst herauszufinden, ob wir diesen «Preis» bezahlen wollen oder nicht. Wir treffen eine Entscheidung… in diesem Fall: stellen Sie sich Ihrer Angst? Nein/Ja?

    Wenn Nein: WOZU nicht? Wenn ich mich meiner Angst nicht stelle… was will ich dadurch erreichen resp. vermeiden?

    Wenn Ja: WOZU, was ist das Ziel? Was wäre, wenn Sie sich Ihrer Angst stellen, und schlussendlich sagen Sie sich: «meine Güte… warum hab’ ich’s nicht schon viel früher getan?!»
    Schauen Sie mögliche Strategien bei anderen ab. Wie hat es XY gemacht? Von wem kann ich lernen? Wen will ich um einen Tipp fragen? Was habe ich für Möglichkeiten? Wie will ich konkret vorgehen? 

     

    «Wir haben Angst loszulassen, wir haben Angst, wirklich zu leben, weil leben lernen loslassen lernen bedeutet.
    Es liegt eine tragische Komik in unserem Festhalten: es ist nicht nur vergeblich, sondern es beschert uns genau den Schmerz, den wir um jeden Preis vermeiden wollten»
    (Sogyal Rinpoche)

     

    ErMUTIGen Sie sich genau das zu tun was für Sie stimmt. ErMUTIGen Sie sich dazu, jener Mensch zu sein, der Sie sein wollen. Nehmen Sie Ihren Ängsten und Zweifeln die Grösse. Schauen Sie, wie es die Sonnenblumen tun; sie wenden sich stets der Sonne zu... so fällt der Schatten hinter sie.
     
    Ach ja... und machen Sie bei alle dem bitte Fehler. Nicht perfekt sein wollen... den Perfektionismus gibt es nicht. Unsere Fehler sind unsere Lehrmeister, sie bringen uns weiter. Fehler zu machen ist alltäglich und gehört dazu.
    Also; machen Sie Fehler, blamieren Sie sich... richten Sie Ihr Krönchen wieder zurecht, lächeln Sie... und gehen Sie mit erhobenem Haupt weiter... und lernen Sie daraus. Solange Sie Ihren Ängsten und Zweifeln die Oberhand lassen, solange geht's nicht vorwärts. 

    Benutzen Sie wieder Ihr Wachstumsbuch, um alle Erkenntnisse, Ideen etc. aufzuschreiben.  


    Schritt 6 "Bewusstes Entscheiden"
    Willkommen zurück zum ErMUTIGungsSnack «Bitte nicht füttern»!

    Wie wir unsere (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen am Leben erhalten… und wie wir das in 8 Schritten ändern können

    Haben Sie Ihre Hausarbeit gemacht? Wie ist es Ihnen dabei ergangen? Was hat sich bereits verändert? Wo sprechen Sie bewusster? Wo denken Sie bewusster? Wie gehen Sie vor, wenn Sie Ihre Worte bewusst wählen? Haben Sie Ihre (unbewussten) Ängste, Zweifel kennen und relativieren gelernt? Sind Ihre Ängste, Zweifel tatsächlich berechtigt? Was haben Sie womöglich entdeckt, realisiert?

    • Glaubenssätze aufgeschrieben
    • auf Wahrheit überprüft
    • den Nutzen, das WOZU entdeckt
    • neu wählen Sie die Worte bewusster
    • Zweifel und Ängste relativiert
      • wie ist es Ihnen dabei ergangen?
      • was haben Sie womöglich realisiert?
    Sollten Sie die Hausaufgaben bis hierher nicht gemacht haben, lade ich Sie dazu ein, dies JETZT zu tun und erst dann mit dem 6. Schritt fortzufahren. Arbeiten Sie immer schriftlich. Die Schriftlichkeit bedeutet für Ihr Unterbewusstsein eine Verbindlichkeit. So lernen Sie Wirklich zu verstehen und bringen sich mehr und mehr in die Lage, Ihre limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze aufzubrechen.

    In Schritt 6 geht es um das bewusste Entscheiden
    Niemand anderer als Sie selbst sind für Ihre Gedanken verantwortlich.
    Kein anderer denkt für Sie.

    Wir Menschen sind Entscheidungen treffende Wesen. Sämtliche Grundüberzeugungen, die limitierenden, entmutigenden sowie die positiven, erMUTIGenden sind «hausgemacht» aufgrund von Erlebnissen, Erfahrungen aus der eigenen frühen Kindheit. Im Wissen, dass wir Menschen zu ca. 90% über unser Unterbewusstsein funktionieren… sprich wir setzen als Erwachsene unbewusst Situationen von Heute in Relation zu ähnlichen Situationen von «damals, als ich noch klein war…»…

    Weil wir das jetzt wissen, können wir deutlich bewusster entscheiden lernen… wer von beiden nun die Regie haben soll: das Unterbewusstsein, dass innere Kind oder Sie als erwachsene Person.
    Sie alleine entscheiden, ob sie den limitierenden, entmutigenden Glaubenssätzen, Grundüberzeugungen weiterhin den Platz geben wollen wie biser… oder ob Sie als erwachsene Person neue (Denk)-Wege einschlagen wollen.

    Selbstverständlich bauen wir uns selbst immer wieder «Fallen» mit ein…sollte unser Vorhaben der Veränderung gelingen… benötigen wir unbewusst Erklärungen, Gegenmassnahmen, damit’s schlussendlich doch nicht zur Veränderung kommt. Paradox. Doch so funktionieren wir Menschen nun mal. Doch all das ist gelernt, antrainiert. Und somit kann auch umtrainiert werden.

    «Beliebte» Selbstsabotage-Fallen können sein:

    Falle PERFEKTionismus
    Die Angst Fehler zu machen. Die Angst eine «falsche» Entscheidung zu treffen.

    Die Angst, nicht perfekt zu sein.
    • Nur wenn alles perfekt ist, kann ich zufrieden sein
    • Nur wenn alles klar ist, kann ich mich entscheiden
    • Nur wenn ich 100% sicher bin dass… kann ich mich entscheiden
    • Zuerst muss XY erledigt / beendet / gelernt… sein damit ich…

    Den Perfektionismus gibt es nicht!

    Haben Sie den Mut Fehler zu machen! Haben Sie den Mut bewusst Entscheidungen zu treffen auch wenn Sie nicht jedes Detail kennen, auch wenn Sie nicht wissen, wie es schlussendlich ausgehen wird.

    Raus aus dem Grübeln – rein ins Entscheiden und danach handeln!

    Aus Fehlern lernen wir! Sie sind unsere Lehrmeister.
    Seien Sie bereit, zu lernen und es anders als bisher zu machen. Solange, bis es klappt.

    Falle VerGLEICHen
    Viele von uns sind mit dem Vergleichen aufgewachsen. Gleich sein zu wollen/müssen wie XY. Gleich gut, gleich schön, gleich intelligent, gleich erfolgreich, gleich glücklich… oder sogar noch ein wenig mehr von allem als XY…

    Einer der sichersten Wege zum Unglücklichsein ist das Vergleichen. Wenn Sie unbedingt unglücklich werden / oder bleiben wollen – dann intensivieren Sie ganz viel Zeit, Energie, Aufmerksamkeit in das Vergleichen. Egal wo und wann. Vergleichen Sie möglichst viel und möglichst kritisch! Dann klappt das mit dem Unglücklichsein ganz rasch.

    • WOZU soll’s gut sein? …wenn es nie gut genug ist? …wenn ich nie gut genug bin?
    • WOZU gleich sein wollen wie XY?

    Das VerGLEICHen hat nur einen einzigen Zweck: sich als nicht gut genug abzustempeln. Und damit entmutigende, limitierende Gefühle auszulösen.


     «Vergleichen ist das Ende vom Glück und der Beginn der Unzufriedenheit»
    (Quelle unbekannt)

    Haben Sie den Mut, sich selbst zu sein! Sie sind ein einzigartiger, wunderbarer Mensch! 
    Sie gibt es ein einziges Mal auf dieser Welt. Sie sind ein Unikat!
    Haben Sie den Mut zu sich und Ihren Wünschen, Bedürfnissen zu stehen.

    Seien Sie sich selbst. Seien Sie authentisch. Seien Sie so wie Sie sind.
    Einzigartig, wunderbar!

    Falle BeWERTen
    Jede/r gibt sich seinen Wert selbst. Es ist das SelbstWERTgefühl. Doch wie oft machen wir uns von der Bewertung anderer abhängig und lassen uns beWERTen? Dann sprechen wir doch eher vom FremWERTgefühl. Nur wenn wir uns so verhalten wie «man» es erwartet sind wir ok. Nur wenn wir in den Normen und Werten funktionieren wie «man» es von uns erwartet, sind wir ok. Wehe wir wollen uns selbst sein… schnell mutieren wir dann zum Egoisten. Doch jede/r hat das Recht dazu, etwas egoistisch zu sein. Im Sinne des SelbstWERTgefühls.

    Was ist der «Nutzen» des BeWERTens? Wenn Sie selbst andere beWERTen… wozu tun Sie das? Wie klingt es, wenn Sie im «BeWERTermodus» unterwegs sind? Was macht es mit Ihnen, wenn SIE beWERTet werden? Mögen Sie’s?


     «Betrachte den Menschen als ein Bergwerk, reich an Edelsteinen von unschätzbarem Wert. 
    Nur die Erziehung kann bewirken, dass es seine Schätze enthüllt…»
    (Bahá’u’lláh)

    Die ersten Lebensjahre eines Menschen sind diejenigen Jahre, die prägend für das weitere Leben sind. In dieser Zeit der ErZIEHung werden Werte, Normen, Regeln, ErWARTungen etc. vermittelt. Hoffentlich auch Liebe. Es ist die Zeit der ErZIEHung durch andere.

    Wenn wir erwachsen sind, geht die ErZIEHung weiter… die SelbsterZIEHung. Wir haben es jede Minute in der Hand, wie wir mit uns umgehen wollen. Wir haben es jede Minute in der Hand, wie wir uns entscheiden wollen.
    Gehen Sie mit sich selbst so um, wie Sie möchten, dass andere mit Ihnen umgehen. Respektvoll, wertschätzend, wohlwollend, erMUTIGend, liebevoll, verständnisvoll, interessiert…

    Die Entscheidung treffen Sie. 

    Falle VorURTEIL
    Woher nehmen wir das Recht, andere zu BeURTEILen? Eine Situation mit einem Urteil zu belegen, ohne dass wir sie erlebt haben? Woher nehmen wir das Recht von uns auf andere und umgekehrt zu schliessen?
    Mehrheitlich sehen wir ausschliesslich ein Fragment eines Menschen, einer Situation. Wir hören eine Geschichte, erzählt von einer Seite… und bilden dann aufgrund unserer eigenen Wahrnehmung und unserer eigenen Vorstellungen von "Gut und Schlecht" ein Urteil. Wir etikettieren und werden etikettiert. 

    Kennen Sie womöglich folgendes Spiel: einer tuschelt einer anderen Person eine Aussage ins Ohr. Diese Person tuschelt der nächsten Person dieselbe Aussage wiederum ins Ohr… immer weiter. Sagen wir, das wiederholt sich 10 x. Was glauben Sie, wie sich am Schluss die Ursprüngliche Aussage anhört? Völlig anders! Warum das so ist? Weil jeder Mensch nur das hört, was er hören will und weil jeder Mensch das Gehörte mit seinen Worten, mit seinen Interpretationen weiter gibt.

    Sobald wir ein VorURTEIL in uns zu tragen, hat das Gegenüber kaum eine Chance gut genug zu sein. Denn wir erWARTen ja, dass unser VorUrteil bestätigt wird… und wir werden unseren Anteil dazu beisteuern. Ob unbewusst oder bewusst…

    Es geht in diesem Schritt darum, dass Sie sich ganz bewusst entscheiden. Nicht aus dem Bauch heraus reagieren, nicht reagieren wie bisher… Halten Sie inne…  zwei, drei Mal bewusst ein- und wieder ausatmen… erfassen Sie Ihre aktuellen Gedanken und Gefühle… was brauche ich jetzt? Was will ich jetzt wirklich sagen und WOZU? Was will ich mit meinem Handeln erreichen?

    Und JETZT entscheiden Sie sich, wie’s weiter gehen soll.

    Zur Hausaufgabe: entscheiden Sie bewusst und: 

    • Stoppen Sie den PERFEKTionismus! 
      • Sie sind gut genug so, wie Sie sind… Sie arbeiten an sich… Sie lernen… das ist gut genug!
    • Stoppen Sie das VerGLEICHen
    • Stoppen Sie das BeWERTen
    • Stoppen Sie das VerURTEILen, ein VorURTEIL zu haben

    Das ist schon alles :-)

    Also wer entscheidet? Sie!
    Wie entscheiden Sie? Bewusst(er)
    Wozu entscheiden Sie sich? Sich Ihren Wert selbst zu geben. Ich entscheide mich, gut genug zu sein, so wie ich bin!
    Ab wann tun Sie das? ab sofort! 

    Nutzen Sie wiederum Ihr Wachstumsbuch. Schreiben Sie auf, wie Sie vorgehen, wo Sie bewusst(er) entscheiden und wie es Ihnen dabei geht. 


    Schritt 7 «Seien Sie sich selbst!» «Stehen Sie zu sich!»
    Willkommen zurück zum ErMUTIGungsSnack «Bitte nicht füttern»!

    Wie wir unsere (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen am Leben erhalten… und wie wir das in 8 Schritten ändern können

    Haben Sie Ihre Hausarbeit gemacht? Wie ist es Ihnen dabei ergangen? Erkennen Sie, in welchen Situationen Ihr „inneres Kind, Ihr Unterbewusstsein“ die Regie hat und wann Sie als erwachsene Person? Wie haben Sie sich immer wieder dazu entschieden, als Erwachsene zu entscheiden, zu denken, zu fühlen? Wie gehen Sie mit Ihrem inneren Kind um? Wohlwollend, wertschätzend oder doch eher tadelnd?

    1. Glaubenssätze aufgeschrieben
    2. Auf Wahrheit überprüft
    3. Den Nutzen, das WOZU eentdeckt
    4. Neu wählen Sie die Worte bewusster
    5. Zweifel und Ängste relativiert
    6. Bewusstes Entscheiden

      • wie ist es Ihnen dabei ergangen?
      • was haben Sie womöglich realisiert? 

    Wie geht es Ihnen mit der Arbeit mit Ihren limitierenden, entmutigenden Glaubenssätzen?  Wo sind Sie für Veränderung bereit? Was benötigen Sie? Was haben Sie womöglich entdeckt, realisiert?

    Sollten Sie die Hausaufgaben bis hierher nicht gemacht haben, lade ich Sie dazu ein, dies JETZT zu tun und erst dann mit dem 7. Schritt fortzufahren. Arbeiten Sie immer schriftlich. Die Schriftlichkeit bedeutet für Ihr Unterbewusstsein eine Verbindlichkeit. So lernen Sie Wirklich zu verstehen und bringen sich mehr und mehr in die Lage, Ihre limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze aufzubrechen.

    In Schritt 7 heisst es: „Sei Du selbst!“ „Stehe zu dir selbst!“
    Von Zeit zu Zeit dürfen wir uns selbst und unser Leben aus der Vogelperspektive betrachten und uns fragen, ob wir nach wie vor auf dem Weg sind, den wir uns für uns selbst wirklich wünschen. Fühlen wir uns gut? Brennt das innere Feuer für uns selbst und für unsere aktuelle Lebenseinstellung, Lebensweise? Wofür begeistern wir uns? Wo sind unsere Energiespender, Tankstellen? Wo sind unsere Energieräuber und was wollen wir diesbezüglich verändern? Was ist der Sinn des eigenen Lebens und wo bringen wir unsere Fähigkeiten, Stärken, Talenten in der Gemeinschaft ein? Worin spüren wir die Lebendigkeit des eigenen Lebens und wie geben wir dieses wunderbare Wissen, dieses wunderbare Gefühl weiter? Wo lassen wir andere an unseren Fähigkeiten, Stärken teilhaben?

    Authentisch sein! Sich selbst treu bleiben! Für sich selbst ein- und hinstehen.
    Das ist eine bewusste Entscheidung.

    Geben wir unserem Leben den Sinn, den wir als richtig und wichtig erachten. Leben wir dieses eine Leben, das uns geschenkt worden ist bewusst und hinterlassen unsere eigene, persönliche Lebensspur. Eine Spur voller ErMUTIGung, Respekt, Wertschätzung, Toleranz, Liebe… was immer uns selbst und anderen guttut!

    Tun Sie die Dinge, die SIE TUN WOLLEN weil Sie Ihnen aus irgendeinem Grund Freude bereiten, weil Sie sich darin verlieren können, weil Sie Ihnen Spass machen, weil’s Ihnen guttut, weil Sie es wollen.

    Und wieder: nicht die ErWARTung haben, dass alles immer schön sein Muss! Wir alle wissen, dass das Leben manchmal nicht fair ist. Doch wir haben immer die Wahl, wie wir mit der Situation und vor allem mit uns selbst umgehen wollen. Stehen wir zu uns und unseren Bedürfnissen, Wünschen, Überzeugungen (die wir immer wieder überprüfen dürfen!). Seien Sie sich selbst!

    Nichts ist immer gut oder immer schlecht, immer schwer oder immer einfach. Das Leben verläuft nicht linear. Und gerade deshalb ist es doch auch so spannend. Manche Situation würden wir am liebsten nie erlebt haben; und doch hat sie uns etwas gelehrt, hat uns wachsen lassen. Sehen wir bewusst im Negativen das Positive!

    Seien Sie der Gestalter / die Gestalterin Ihres SELBST
    Mit anderen Worten: Seien Sie sich selbst. Seien Sie mit sich selbst ehrlich. Seien Sie authentisch. 

    Leben Sie mutig IHR Leben. Tun Sie was Ihnen Freude macht, was Ihnen guttut, was Sie gut können, was Sie gerne tun… und tun Sie das immer wieder. Brechen Sie immer wieder aus Ihrer Routine, aus Ihrem Alltag aus und geniessen Sie diese Zeit ganz bewusst. Brechen Sie Ihre (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen immer und immer wieder auf indem Sie genau das tun, wovor Sie diese (selbst)-limitierenden Glaubenssätze bisher abgehalten haben. Seien Sie bereit neue Erfahrungen zu machen. Seien Sie bereit herauszufinden, wie es sich anfühlt, sich selbst zu sein. Mit allem drum und dran.

     

    «Wo deine Gaben liegen, da liegen auch deine Aufgaben»
    (Deutsches Sprichwort)

     

    «Wir haben Angst loszulassen, wir haben Angst, wirklich zu leben,
    weil leben lernen loslassen lernen bedeutet.
    Es liegt eine tragische Komik in unserem Fethalten:
    es ist nicht nur vergeblich, sondern es beschert uns genau den Schmerz,
    den wir um jeden Preis vermeiden wollen»
    (
    Sogyal Rinpoche)

     

    Übung
    Setze dich entspannt hin. Schliesse deine Augen. Stelle dir vor, du sitzt in deiner Wohnung an deinem Lieblingsplatz. Du spürst den Atem, wie er durch deinen Körper strömt. Und mit jedem Atemzug strömt deine Zustimmung zu dir selbst durch dich hindurch. 

    Sage dir folgenden Satz laut vor dich hin: "Ich bin gut genug so, wie ich bin. Es ist gut, so wie es jetzt gerade ist. Ich bin ganz bei mir, im Einklang mit mir selbst. Ich bin in meiner Mitte, in Berührung mit meiner inneren Quelle". 

    Dann stelle  dir vor: Es kommt ein Mensch, der dir vertraut ist, mit dem du dich gerne unterhältst. Wie würde das Gespräch ablaufen, wenn du ganz bei dir wärest und zugleich offen für den andern? Wenn du frei wärest von dem Druck, Erwartungen erfüllen oder eine gute Figur machen zu müssen? Wenn du den andern bewusst wahrnehmen würdest, in seinem Gesicht, in seinen Worten, und wenn du antwortest, was wirklich aus deinem Herzen strömt?

    Dann verabschiede dich von diesem Menschen. Spüre nach, dass du wieder ganz bei dir bist. 
    Dann stelle dir vor, dass ein Mensch zu dir kommt, der dich oft einengt und dir Angst macht, mit dem du nur ungern sprichst, mit dem du vielleicht gerade einen Konflikt hast. Wie würde das Gespräch ablaufen, wenn du ganz bei dir wärest, wenn du dir vom andern nicht die Spieelregeln aufzwingen lassen würdest, wenn du dich nicht von den Worten des anderen in die Enge treiben lässt? Wie könntest du den anderen sehen, wenn du ihn nicht festlegst auf seine aggressive Art, sondern seine eigenen Ängste oder seine Sehnsucht in ihm erkennst? Versuche, die Würde des andern zu beachten idem du ihn als Mensch respektierst - ohne zu (ver)-urteilen - weder ihn noch dich selbst! Und stelle dir dann vor, was du ihm sagen und wie du zu ihm sprechen willst.... 

    Dann verabschiede dich wieder und spüre nach, wie es ist, ganz bei dir selbst zu sein. 

    Diese Übung kann eine gute Methode sein, zu üben bei dir selbst zu sein. So kommst du auch in für dich schwierigen Situationen des Alltags besser klar und kannst aus deiner inneren Quelle des SelbstVertrauen, SelbsWertes heraus agieren und dich nicht vom andern die Spielregeln vorschreiben lassen.

    Quellen der Kraft können sein:

    • Anknüpfen an der eigenen Kindheit
      • Wo waren damals meine Kraftquellen?
      • Wo habe ich meine Energien fliessen lassen können?
      • Was konnte ich stundenlang spielen, ohne zu ermüden?
    • Vorstellungskraft
    • Erinnerungen
    • Liebe
    • Freu(n)de
    • Innerer Friede, im Frieden mit sich selbst
    • Gutmütigkeit
    • Freundlichkeit
    • Güte
    • Treue
    • Sanftmut
    • Selbsbeherrschung
    • Selbstrespekt
    • Selbstakzeptanz
    • Tugenden und Werte 
      • Gerechtigkeit
      • Gemeinschaftsgefühl
      • ErMUTIGend sein
      • Geduld
    Und wieder erMUTige ich Sie: benutzen, nutzen Sie Ihr Wachstumsbuch. Lesen Sie, was Sie bisher für Erkenntnisse, Erfahrungen aufgeschrieben haben. Was beginnt sich zu verändern? Wo erkennen Sie die Bereitschaft Veränderung zulassen zu wollen? 

    Stehen Sie zu sich! Seien Sie sich selbst! Mit allem was dazu gehört. Übernehmen Sie die volle Verantwortung für sich selbst!


    Schritt 8 "Ihr neues ICH - üben, üben, üben"
    Willkommen zurück zum ErMUTIGungsSnack «Bitte nicht füttern»!

    Wie wir unsere (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen am Leben erhalten… und wie wir das in 8 Schritten ändern können

    Wir runden heute die Serie ab. Und mich interessiert natürlich, wie es Ihnen dabei ergangen ist. Welche (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen haben sich als Ihre «Hits» herauskristallisiert?

    Sind Sie überhaupt dazu bereit, sich zu reflektieren, Ihre Denkmuster loszulassen und durch neue, erMUTIGende zu ersetzen? Wollen Sie sich dazu entscheiden, DIE Person zu sein, die SIE sein wollen oder doch lieber, wie Sie nach der Meinung anderer zu sein haben? Welche Rolle ist Ihnen die Liebste; diejenige, die Sie seit Jahren innehaben und an die Sie sich gewöhnt haben… auch wenn es für Sie unter dem Strich nicht stimmt… vielleicht taucht der Gedanke auf: «wenn ich könnte… dann…» - ja, was wäre dann, wenn Sie könnten? Und wären Sie denn auch dazu bereit? Und welcher Angst ist jetzt sofort präsent? Welche Grundüberzeugung macht sich sofort bemerkbar?

    Sie sind mit mir bis hier her unterwegs… somit gehe ich davon aus, dass Sie sich zahlreiche Gedanken gemacht haben, die Übungen auch gemacht haben… Ihr Wachstumsbuch hat viele Inputs erhalten… Was hat sich bereits verändert? Was tun Sie anders als bisher? Wie arbeiten Sie nun mit sich selbst, um mit Ihrem Unterbewusstsein in Kontakt zu bleiben und umzuprogrammieren?

    Denn das ist die frohe Botschaft: jeder dieser (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen haben Sie sich als Kleinkind selbst durch Ihre Erfahrungen in Ihr Unterbewusstsein einprogrammiert. Also es ist gelernt, antrainiert. Und somit können Sie diese Programmierung umschreiben, umtrainieren. Was damals für Ihr inneres Kind richtig war, muss heute bei weitem nicht mehr stimmen.

    Dieses Re-Programmieren funktioniert nur auf einem Weg: durch’s Tun. Durch’s Üben von neuem Verhalten. Schalten Sie immer wieder bewusst in den «Trainingsmodus». Raus aus dem Autopilot – rein in die manuelle Steuerung! Immer und immer wieder. Denken Sie daran: Sie haben nicht in einem Tag Laufen gelernt! Geben Sie sich Zeit doch bleiben Sie im Üben.

    Schritt 8 Ihr neues ICH – Reframing und üben, üben, üben
    Reframing, was bedeutet das? Die letzte Spalte in Ihrem Wachstumsbuch ist noch leer. Ich lade Sie dazu ein, dies nun zu ändern indem Sie Ihre (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen ganz bewusst umformulieren... in erMUTIGende, positive Glaubenssätze… so wie Sie gerne denken möchten. Tun Sie so als ob… Als ob Sie’s bereits könnten… locker vom Hocker… 

    Kreieren Sie Ihre eigenen, ganz persönlichen selbsterMUTIGenden Sätze.

    Sagen Sie sich diese SelbstERMUTIGungen immer und immer wieder laut vor. Am besten stellen Sie sich dazu vor einen Spiegel, schauen sich in die Augen und sagen Ihren positven, erMUTigenden Glaubenssatz laut und deutlich.

    Aus «alles was ich anpacke geht immer schief» wird zum Beispiel: «ich packe die Dinge mutig an und gebe mein Bestes!»
    Aus «ich darf nicht Nein sagen» wird zum Beispiel: «ich sage Ja, wenn ich will, ich sage Nein, wenn ich will und das ist okl»

    Ob Ihnen etwas gelingt oder nicht hängt zu einem grossen Teil davon ab, was Sie für eine Einstellung, für eine ErWARTung dazu haben! Wenn Sie bereits im Vornherein davon überzeugt sind, nicht gut genug zu sein, dass das Vorhaben sowieso wieder scheitert, dass es sowieso wieder Probleme gibt… dann geben Sie ja exakt diese Bestellung ab. Und das Universum liefert prompt.

     

    «Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder.
    Weil er sich sicher ist, dass seine Gedanken sein Leben verändern können,
    verändert sich sein Leben.
    Weil er sicher ist, dass er der Liebe begegnen wird, begegnet ihm diese Liebe auch»

    (Paulo Coelho, Handbuch des Kriegers des Lichts)

     

    Zusammenfassung

    • Sie haben Ihre (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen lokalisiert
    • Sie haben Ihre (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen auf deren wirklichen Wahrheitsgehalt überprüft
    • Sie haben das WOZU Ihrer (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen erkannt. Was ist der «Nutzen» davon? Was haben Sie davon? Was erleben Sie schlussendlich immer wieder?
    • Jetzt wählen Sie Ihre Worte ganz bewusst uns sagen nicht länger, was Sie nicht wollen sondern: Sie sagen, was Sie wollen!
    • Weiter haben Sie Ihre Zweifel und Ängste benannt, die Sie bisher daran «gehindert» haben, Ihre (selbst)-limitierenden-entmutigenden Glaubenssätze, Grundüberzeugungen anzugehen und etwas anders als bisher zu üben
    • Ganz wichtig: Sie haben erkannt, dass Sie alleine die Entscheidungen treffen… wie Sie denken wollen… was Sie erwarten wollen… was sich bewahrheiten soll und entscheiden sich nun immer wie bewusster indem Sie in Varianten, Möglichkeiten denken
    «es könnte alles auch ganz anders sein!» ….als bisher
    • Sie wissen wer Sie sind, wie Sie sind und das ist gut genug so! Sie wissen, woran Sie arbeiten wollen… doch eines ist klar: Sie sind gut genug so, wie SIE sind! Sie sind authentisch, sich selbst, einzigartig
    • Sie üben Ihr verändertes, jetzt erMUTIGendes Denken; Sie fühlen und handeln somit anders als bisher und finden so zu einem anderen ICH

    Welche ersten Erfahrungen haben Sie gemacht? An sich selbst, in/mit Ihrem Umfeld? Wie reagiert wer? Bleiben Sie unbedingt am Ball. Seien Sie mutig und stehen Sie zu sich!

    Denken Sie, was Sie wollen! Denken Sie in erMUTIGenden, positiven Gedanken!

    Ihre Aufzeichnungen in Ihrem Wachstumsbuch haben vier Kolonnen ergeben:

    1. den (selbst)-limitierenden Glaubenssatz
    2. die Wahrheitsüberprüfung Ja/Nein
    3. das Ziel, das WOZU… wozu «dienst» dieser (selbst)-limitierende, entmutigende Glaubenssatz
    4. Reframing – sag’ was du willst! Wie ist die positive Formulierung?

    5.    evtl. noch eine 5. Rubrik für eigene Notizen, Gedanken z.B. wann funktioniert das neue Denken schon ganz gut, wann noch nicht so? Was könnte ich anders machen? Wie reagiert das Umfeld, fühle ich mich wohl mit meinem (selbst)-limitierenden, entmutigenden Glaubenssatz resp. mit der positiven, erMUTIGenden Variante?

    Und jetzt ist es an Ihnen… Sie entscheiden, ob Sie dieses Angebot, das ich Ihnen hier über acht Wochen gemacht habe, annehmen wollen.

    Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen und viele schöne neue Erfahrungen!

     

    Ängste - wie sie die Macht verlieren

    April 30, 2017

    catch and snack it - Video-ErMUTIGungsSnackhttps://www.facebook.com/barbara.spring.9
    oder hier: https://youtu.be/F3MgR3anI34 




    Angst hat viele Gesichter.
    Angst kann krank machen.
    Angst hemmt, kann blockieren.
    Angst kann sich als reale Bedrohung anfühlen.

    Angst das Gesicht zu verlieren. Angst mit einer Situation nicht fertig zu werden, Angst Fehler zu machen, Angst zu versagen. Angst vor Liebesentzug. Angst vor dem Alleinsein, Angst vor Nähe. Angst vor dem Zahn(Arzt). Angst den Job zu verlieren, ...


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    Frustessen - wenn die Seele hungert

    April 23, 2017
    catch and snack it - Video-ErMUTIGungsSnack 
    hier: https://www.facebook.com/barbara.spring.9 oder auf YouTube:  https://youtu.be/NucLnQYuwbo



    «
    Die alten Gewohnheiten sollte man nicht auf einmal aus dem Fenster werfen, 
    sondern wie einen netten Gast höflich bis zur Haustür begleiten»
    (Peseschian)


    Wenn der Bauch satt ist und trotzdem die Lust aufs Essen da ist, sollten wir uns anstelle Schokolade oder Chips zu futtern, die Frage stellen:
    «Was kompensiere ich mit meinem Essverhalten?»


    Quelle: If ...


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    Sie wünschen sich Wohlbefinden, Ausgeglichenheit und Ruhe?

    April 14, 2017

    Wenn Sie sich Wohlbefinden, Ausgeglichenheit und Ruhe wünschen – Tipps und Tricks 
    catch and snack it - Video-ErMUTIGungsSnack hier: https://www.facebook.com/barbara.spring.9
    oder auf YouTube: https://youtu.be/9WRW65Jqano




    Quelle: Change your thoughts and world_Fotolia_© Marek_138144397_XS


    Gibt es etwas, das Sie an sich oder in Ihrem Leben schon so lange anpacken, verändern wollen? Doch irgendwie ist’s nie die passende Zeit dazu.

    Ihre beste...


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    Macht ist nicht gleich Macht

    April 9, 2017

    Hier gehts zum gleichnamigen Vidoeblog: https://youtu.be/Clp8dOuVNuU


    Synonyme für Macht: Autorität, Befehlsgewalt, Einfluss(-nahme), Machtposition, Stärke, Leitung, Schwung…

    Was löst bei Ihnen das Wort Macht für eine Assoziation aus? Womit verbinden Sie „Macht“?
    Wir alle wollen uns in gewisser Weise machtvoll fühlen. Wenn wir uns mit uns selbst oder im Zusammenhang mit anderen Menschen oder mit Situationen machtlos fühlen, versuchen wir auf unsere Weise diesem Umstand zu ändern....


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    Vom wunden Punkt zum Wunder!Punkt

    April 5, 2017

    Hier geht's zum gleichnamigen Videoblog: https://youtu.be/Knr4ewKEc4k


    Der eigene wunde Punkt kann auch als Geschenk, eben als Wunder gesehen werden. Denn dort ist ganz viel Potenzial enthalten. ENTWICKLUNGspotenzial.


    Quelle: Feel good about yourself_Fotolia_© Marek_117660936_XS

    Wir alle haben unsere „wunden“ Punkte. Dort wo’s besonders weh macht. Emotional weh macht. Wenn er angetriggert wird, so landen wir meist unmittelbar in unseren gu...


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    Entscheidung zum Glücklichsein

    März 23, 2017


    Hier geht es zum gleichnamigen Videoblog: https://youtu.be/ShJo0Z3uV_o



    Quelle: Happiness and attitude concept on napkin_Fotolia_© Marek_87322988_XS


    Soll sich alles was Sie nicht glücklich macht, was Sie nicht wollen, immer und immer wieder wiederholen? 
    Wollen Sie sich immer wieder die gleichen Fragen stellen? "Warum habe ich diese Ausbildung abgebrochen? Wieso mache dies und jenes immer wieder falsch? Weshalb habe ich nicht meine grosse Schullieb...


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    Ein Appell an die ErMUTIGung

    März 19, 2017


    Quelle: Do All Things With Love message with blue heart cushions_Fotolia_© Melpomene_137732859_XS


    Was fällt uns in vielen Fällen zuerst auf? Worauf legen wir unser Augenmerk? Auf Fehler, auf die Dinge, die nicht gut (genug) sind, auf Verhalten das uns nicht komod ist, wo wir unzufrieden sind – mit uns und mit anderen. Wir beschweren uns, reklamieren. Unter dem Deckmantel „ich meines es doch nur gut mit dir“ schreiben wir anderen vor, wa...


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    Darf es auch mal gut genug sein?

    März 16, 2017


    Quelle: Passion. Do More Of What Makes You Happy card with bokeh_Fotolia_© BillionPhotos.com_81513712_XS


    ErfolgReich sein damit… Nur dann gehören wir dazu, nur dann sind wir auf der Seite der sogenannten Gewinner; derjenigen, die „es“ geschafft haben. Leistung bringen. Geld scheffeln. Karriere machen. Sich von anderen abheben, jemand "Wichtiges" sein. Das sind die Gedanken, die mir zum Wort ErfolgReich durch den Kopf gehen. 

    ErfolgReich sein bedeutet vermutlich auch, ständig zu Optim...


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    Aus dem Rahmen fallen

    März 11, 2017



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    Hier geht^s zum gleichnamigen Videoblog: https://youtu.be/43l48zx-LA4


    Quelle: Think Outside The Box Torn Paper_Fotolia_© Ivelin Radkov_62179842_XS


    Einen Rahmen zur Abgrenzung, Halt, Orientierung gebend. Dennoch auch immer wieder über die eigenen Begrenzungen hinaus denken. Ungewöhnlich, untypisch sein. Authentisch, sich selbst sein. Aus dem Mainstream ausbrechen, Aussergewöhnlich, unerwartet sein. Womöglich auch Grenzen auslotend. Den eigen...


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    Kontakt

    Individualpsychologische Beratung und Coaching für

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