Ängste - wie sie die Macht verlieren

Gepostet von Barbara Spring am Sonntag, April 30, 2017 Unter: Angst

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oder hier: https://youtu.be/F3MgR3anI34 




Angst hat viele Gesichter.
Angst kann krank machen.
Angst hemmt, kann blockieren.
Angst kann sich als reale Bedrohung anfühlen.

Angst das Gesicht zu verlieren. Angst mit einer Situation nicht fertig zu werden, Angst Fehler zu machen, Angst zu versagen. Angst vor Liebesentzug. Angst vor dem Alleinsein, Angst vor Nähe. Angst vor dem Zahn(Arzt). Angst den Job zu verlieren, Angst den Wettkampf zu verbocken, Angst nicht ans Ziel zu kommen. Angst vor Brücken, Tunneln, Wasser, Höhenangst, Tiefenangst. Angst vor dem eigenen Erfolg. Angst vor der Zeit. Angst vor dem Glücklichsein. Angst vor Krankheit, Angst vor dem Alter, Angst vor dem Sterben. Angst vor Verlust von Hab und Gut, Angst sich zu verlieren, Angst vor…  

Oft sind es in der frühen Kindheit erlernte Ängste. Somit können diese Ängste auch wieder verlernt werden!

Aus Angst plustern wir uns manchmal auch auf... um dem Gegenüber damit zu signalisieren: lass mich in Ruhe! Komm' mir nicht zu nah! Wie der Gockel sich auplustert oder der Pfau das Rad schlägt. Die Wut als Tarnung für Angst. Sobald wir uns dazu entscheiden, wütend werden zu wollen, machen wir uns von der Situation/Problematik eine ganz konkrete Vorstellung. Wir stellen uns den Ablauf vor, wir stellen uns die Folgen vor wenn… unbewusste, unreflektierte Erfahrungen von früher lassen uns im „Autopilot“ denken, fühlen und handeln.

Die Gefühle und das Verhalten mit den Absichten (mit dem unbewussten Ziel => Bestätigung des entsprechenden Lebensstils, der Grundüberzeugung) in Einklang bringen. So stellen wir uns am besten wiederholt die Frage: „was will ich mit meiner Angst erreichen?“

„Wenn du wissen willst, was du willst, musst du schauen was du tust,
und was das Resultat deines Handelns ist“

Wie verliert jetzt die Angst ihre Macht? 
Ist Ihr Leben ein Duell oder ein Duett? Bei einem Duell: wogegen kämpfen Sie (unbewusst)? Wovor „fürchten“ Sie sich? Oder: wovor hält Sie Ihre Angst ab?

Wovon lassen Sie sich mehrheitlich leiten? Von Ihren Ängsten oder von Ihren stärkenden, positiven, bekannten Fähigkeiten? Sind Befürchtungen stärker als reale Erfahrungen? Positive Gedanken, positive Erwartungen. Positiver Umgang mit sich selbst.

Wovor haben Sie Angst?

Tipp/Frage/Übung: Wie sehr sind Sie auf einer Skala von 0 – 10 von Ihren Fähigkeiten überzeugt?
Begegnen Sie Ihrer Angst – ganz bewusst. Bringen Sie sich in genau die Situation, vor der Sie sich „fürchten“. Gehen Sie nicht davon aus, dass es klappen muss! Machen Sie sich diesen Druck erst gar nicht. Erleben Sie ganz bewusst, wie sich die innere Kaskade der Angst aufbaut. Und atmen Sie ganz bewusst…

Aus Aber wird Und
Nicht gegen,  sondern Für etwas sein

Kommen Sie… geben Sie sich einen Ruck… stellen Sie sich Ihrer Angst. Zum Einstieg auf Papier. Stellen Sie sich vor, wie Sie sich Ihrer Angst stellen. Fühlen Sie sich in diese Situation hinein. Wie fühlt es sich an? Wo sind Sie? Sind Sie alleine? Sind Sie unter Vielen? Wie ist die Temperatur, was für Gerüche nehmen Sie wahr? Wer sagt etwas und was, wie? Wie reagieren Sie emotional, körperlich? Schreiben Sie’s auf.

Was wäre denn, wenn die Erfahrung nur halb so schlimm wäre wie angenommen? Was wäre, wenn Sie gemachte Erfahrungen durch neue, positive ersetzen könnten? Was wäre, wenn Sie’s schaffen und stolz auf sich sein könnten? Erlauben Sie sich, auf sich selbst stolz zu sein?

Könnten Sie die Situation auch mit einer gewissen GeLASSENheit betrachten? GeLASSEN sein – sein lassen. GelassenHeit => Art, Weise… auf seine Art und Weise sein lassen… das sich ängstigen.

Finden Sie den roten Faden? Welche ungelösten Muster – limitierende Glaubenssätze – werden unbewusst aktiviert? Sind Sie bereit, die Angst durch Neugier zu ersetzen? Die früher gemachten Erfahrungen jetzt zu wiederholen; doch ganz bewusst zu wiederholen und neue Erfahrungen machen. Als Erwachsene/r. Übernehmen Sie die Führung.

Was würden Sie mit Ihrer Angst anstellen, wenn Sie zu 100% wüssten, dass Sie erfolgreich sein würden? Was würden Sie schaffen, können, tun, wollen, verändern? Wer wären Sie dann? Was hätten Sie dann für ein (Er-)Leben? Wie würden Sie sich dann fühlen?

Schreiben Sie es sich auf: was würde ich alles erreichen, wenn ich diese Angst / diese Ängste nicht hätte:

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Wo bremsen Sie sich selbst immer wieder aus und WOZU? Was haben Sie schlussendlich davon? Nichts? Doch! Sie bestätigen sich damit eine Lebensstilmeinung, eine Grundüberzeugung. Eine limitierende Grundüberzeugung die Sie sich in den ersten Lebensjahren als Kleinkind zusammengestiefelt haben. Jetzt sind Sie aber erwachsen und können aus einer völlig anderen Perspektive, mit vielen neuen Erfahrungen und Erkenntnissen dieselbe Angst neu angehen. Und aus der Angst wird Neugier!

BeGEISTern Sie sich selbst immer wieder voller ErMUTIGung Ihre Komfortzone zu verlassen und genau die Dinge zu tun, wovor Sie sich bisher gefürchtet haben. Sie werden am eigenen Leib erfahren, wie ErMUTIGend, wie stärkend dies auf Sie auswirken wird. Lassen Sie sich bei Bedarf begleiten. Doch kommen Sie in die Gänge und nehmen Sie Ihr inneres Kind an der Hand. Zeigen Sie ihr oder ihm, dass diese Angst jetzt, im Heute, keine Macht mehr hat. 

«Wenn jemand seinen Weg gefunden hat, darf er keine Angst haben.
Er muss auch den Mut aufbringen, Fehler zu machen»
(Paulo Coelho, Brida)



Erlauben Sie sich Fehler zu machen! Erlauben Sie sich, Ihre Angst schrittweise kennen zu lernen und sie aufzulösen. Wir Menschen lernen durch Fehler. Das ist normal!

Es kommt immer wieder vor, dass wir glauben, vor einem unüberwindbaren Hindernis oder vor einem Abgrund zu stehen. Wir haben dann die Wahl, einen Schritt nach vorne zu tun… diesen einen Schritt zu wagen… und damit unsere Komfortzone zu verlassen, oder wir entscheiden uns einen Schritt rückwärts zu tun. Auf dem bekannten Terrain zu bleiben. Doch damit bestärken wir uns selbst nur eines: unsere Angst. Wenn wir jedoch diesen einen wichtigen Schritt tun, stellen wir sehr oft fest, dass da überhaupt kein Hindernis, kein Abgrund ist.

Wir werden besser in dem, was wir tagein tagaus trainieren. Wenn wir unsere Ängste trainieren, bekommen wir mehr davon. Wenn wir unseren Mut trainieren, bekommen wir mehr davon.

Solange Sie sich sagen: „ich kann dies und das nicht“, „ich bin nicht gut genug“, „ich traue mich nicht“…solange wird dies Ihre immer wiederkehrende Realität sein. Der Weg zur Auflösung der Angst beginnt bei der Angst selbst. Da wo Ihre Angst ist, da geht es lang. 

 

«Nicht die Dinge selbst beunruhigen den Menschen,
sondern die Vorstellungen, die er sich von den Dingen macht»
 (Epiktet 50-138 n.Chr.)

 

«Nicht die Erlebnisse diktieren unsere Handlungsweisen,
sondern die Schlussfolgerungen, die wir aus diesen Erlebnissen ziehen»
 Alfred Adler 1870 – 1937) 

In: Angst 


Tags: "ängste - wie sie die macht verlieren" 

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Ich freue mich auf Rückmeldungen und darauf, Sie kennen zu lernen!

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