Aufräumen, Ordnung schaffen – aussen wie innen

Gepostet von Barbara Spring am Freitag, März 18, 2016 Unter: Lebensstil

Platz und Raum schaffen, Klarheit (zurück)-gewinnen


  • Gewohnheiten überdenken
  • Gedankengut überprüfen
  • Von Überflüssigem trennen...
  • ...schafft Platz für Herzenswünsche
Aufräumen, entrümpeln ist nicht nur etwas für die Frühlingszeit. Wir können Wohnungen, Häuser, Garagen, Schubladen aufräumen. Und wir können im Inneren aufräumen und entrümpeln. Oft hilft es, beides zu kombinieren. Wenn wir aussen aufräumen gelingt uns dies im Inneren meist parallel dazu wie von selbst. Gedanken huschen durch den Kopf, Gefühle werden wahrgenommen, Ideen spriessen und werden wieder verworfen. Eine kommt immer wieder hoch und will damit deutlich machen: «hei…. ich bin es wert weitergedacht zu werden!». 

Aufräumen kann eine innere Ruhe auslösen wenn wir schon lange ruhelos waren oder gerade das Gegenteil: dass wir endlich in die Gänge kommen weil wir den nächsten Schritt erkennen können. Wir haben einen Weg freigelegt der uns in der bisherigen «Unordnung» verborgen geblieben war. Nun liegt er klar und deutlich vor uns. Wir können uns entscheiden: gehen oder stehen bleiben?

Gedanken und Gefühle sortieren. Die Vergangenheit nochmals beleuchten. Was war da alles los? Was haben wir daraus gelernt, erkannt? Woran reiben wir uns immer wieder? Was tun wir dafür, dass das gleiche Thema immer und immer wieder auftaucht? 

Was benötigen wir definitiv nicht mehr und kann entsorgt, losgelassen werden? Loslassen von alten Gewohnheiten, Denk- und Sichtweisen. Sind wir wirklich so weltoffen wie wir das bisher glaubten? Oder leben wir doch eher in unserer kleinen gut überschaubaren Welt und Wahrnehmung? Was wäre, wenn wir unseren Blick erweitern, unsere Scheuklappen wegnehmen würden? Welche Aspekte kämen dann zum Vorschein die unserer Wahrnehmung bisher verborgen geblieben sind? Horizonterweiterung… kann Angst machen, sicher. Doch nur das Weitergehen, die eigene Horizonterweiterung bringt uns weiter, zeigt uns neue Wege und Möglichkeiten ohne dass wir das Gewohnte ganz verlassen müssen. Verlassen wir die eigene Komfortzone immer wieder, lassen wir zu dass wir Neues erleben, Neues erfahren und Neues lernen – auch über uns selber.

Wenn wir mit dem Aufräumen beschäftig sind entscheiden wir meist sofort was wir behalten wollen und was nicht, wo wir das Buch, die Kiste… verstauen wollen. Was passt wozu? Wo muss mehr «Luft» rein? Welches Regal ist überfüllt? Welche Dinge haben wir die letzten drei Jahre nie vermisst und können uns somit ganz gut davon trennen?

Welche Gedanken haben wir immer wieder obwohl wir genau wissen, dass sie uns nicht guttun? Was ist der «Nutzen» dieser Gedanken dass wir sie noch immer denken? Was haben wir schlussendlich davon? Wollen wir sie loslassen und dafür mit einem anderen, tragenden Gedanken ersetzen? Wollen wir in unseren bisherigen Gedanken verharren und uns dadurch wie immer fühlen oder wollen wir uns neue, positive, tragende, erweiternde Gedanken angewöhnen und uns dadurch anders als bisher fühlen? Besser fühlen?

Räumen wir jetzt endlich die Dinge weg, die uns gar nicht gehören, aber die wir seit Jahren glauben aufbewahren zu müssen? Im übertragenen Sinne: wo nehmen wir immer wieder Themen zu uns, die gar nicht die Unseren sind? Wollen wir da nicht deutlich ein Zeichen setzen und uns klarmachen, was zu uns gehört nehmen wir zu uns… und alles andere lassen wir dort, wo es hingehört: bei seinem Eigentümer. Gerade auch Gedankengut und die dazu gehörenden Gefühle.

Wovon befreien wir uns, wenn wir aufräumen? Was nehmen wir, wenn wir fertig sind, für Gefühle wahr? Gibt es etwas, das wir bei jeder Aufräumaktion in die Finger bekommen… und uns einfach nicht davon lösen können… obwohl wir’s «nicht brauchen»?. Was ist es? Was bedeutet es uns? Was für Erinnerungen verbinden wir damit? Was für Gefühle, Bedürfnisse kommen hoch? Wofür steht stellvertretend dieser Gegenstand? Was verbinden wir damit? Könnten wir's auch auf andere Weise bekommen? 

Ich wünsche viel Vergnügen beim Aufräumen –aussen wie innen! 

In: Lebensstil 


Tags: aufräumen loslassen entrümpeln 

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