Aus Wut wird Mut

Gepostet von Barbara Spring am Samstag, Juni 25, 2016 Unter: Denken - Fühlen - Handeln


Schon mal dieses Wortspiel zugelassen? Manchmal brauchen wir eine Portion Wut die dann in Mut umschlägt… um (wieder) in die Gänge zu kommen. Die Kunst dabei: nicht über das Ziel hinausschiessen.  

„Äs schläckt ke Geiss äwägg“… Es nützt alles nichts, wenn wir wollen, dass sich für uns etwas verändert, sind wir selber dafür verantwortlich. Wir müssen, nein wir dürfen aktiv werden. Wir können warten bis zum Sanktnimmerleinstag; warten auf dass… es wird vielleicht im allerbesten Fall der eine oder andere kleine Stein in Bewegung kommen. Doch was wir uns wirklich vom Leben erhoffen passiert einfach nicht von alleine. Da sind wir schon selber dafür verantwortlich!

Stellen wir uns doch mal ein reich gedeckter Tisch vor. Wo das Auge hinsieht nur Köstlichkeiten. Doch um sie geniessen, um sie essen zu können, müssen wir wenigstens die „Anstrengung“ machen und die Hand danach ausstrecken, das Essen auf unseren Teller bringen, zum Mund führen, Mund aufmachen, kauen, schlucken. Und wieder von vorn.

Egal was wir vom Leben erwarten; um es uns „zu Leibe führen“ zu können, müssen wir schlicht und ergreifend selber aktiv werden.

Ein reich gedeckter Tisch
Das Leben bietet uns einen reich gedeckten Tisch. Es ist an jedem einzelnen von uns zu entscheiden, welche dieser „Speisen“ schmecken und welche nicht. Wie wir das herausfinden? Ganz einfach: ausprobieren, testen, kosten, manchmal auch mehrmals. Und dann entscheiden wir uns: schmeck… will ich mehr davon; schmeckt nicht… will nicht mehr davon.

So geht das auch mit der Lebensgestaltung. Den Gedanken und Gefühlen. Wir sind selber für unsere Gedanken verantwortlich. Es denkt niemand anderer für uns. Und daher kann auch niemand anderer unsere Gedanken „machen“. Wir sind für unser Denken – Fühlen – Handeln selber verantwortlich. Ja, manchmal stellt uns das Leben vor Aufgaben, die wir uns nicht ausgesucht haben. Doch auch dann haben wir die Wahl, wie wir mit der Situation umgehen wollen. Wollen wir unter den Tisch kriechen und die Augen verschliessen oder wollen wir eine Speise testen, die wir bisher unbeachtet gelassen haben?

Es soll einfach sein
Viele Menschen wünschen sich eine einfache Methode. Ein Buch lesen, eine Pille nehmen, dem anderen die Verantwortung zuschieben… und alles ist gut. Doch so läuft es nun mal nicht. Wobei: die Methode ist einfach: denke bewusst was du willst und du wirst es auch erhalten. Manchmal nicht sofort. Manchmal braucht das Universum etwas Zeit um die Lieferung zusammenzustellen. Doch was wir uns wünschen, bekommen wir. Immer. Mit unseren Gedanken von heute gestalten wir das Erleben von morgen. Daher: denke nicht was du nicht willst sondern was du willst!

Wir bestellen ein Schnitzelteller und wollten „eigentlich“ einen Fruchtsalat. Das Schnitzelteller wird geliefert.

Wut oder Mut?
Jetzt ist da noch dieses verflixte Unterbewusstsein. Dieser kleine Kerl, dieses fiese Teufelchen… oder wie wir es auch immer nennen wollen, macht uns immer wieder unsere schönen Pläne kaputt! Was können wir nur dagegen tun?! Und wieder sind wir bei der bewussten Entscheidung angekommen: wir entscheiden, was wir denken wollen. Ob wir dem Tefelchendenken freien Lauf lassen oder ob wir bewusst innehalten, „Stopp!“ sagen und einen neuen, erMUTIGenden Gedanken denken wollen. Wörter wie „immer, alle, nie, ständig, kein, eigentlich, aber, möchte, würde, hätte, nicht…“ sind Lieblingswörter von unserem Teufelchen.

  • „immer muss ich aufräumen! Die anderen helfen mir nie!“ 
  • „alle sind immer so gemein zu mir“
  • „ich habe nie Geld“
  • „ich bin schlussendlich immer der Verlierer“
  • „ich gewinne sowieso nie etwas“
  • „wenn ich könnte würde ich schon, aber…“
  • „eigentlich weiss ich es aber…“

Was löse solche Sätze aus? Wut oder Mut? Wie lauten diese Sätze, damit Bewegung entsteht?

  • „ich räume auf und es ist ok“; „heute räume ich nicht auf… und halte die Unordnung aus“
  • „die anderen sind wie sie sind“; „ich sage den anderen, was mir wichtig ist“
  • „ich habe alles was ich brauche“; „ich habe Geld“
  • „manchmal verliere und manchmal gewinne ich“
  • „bei jedem Spiel gibt es Gewinner“; „ich spiele des Spiels wegen“
  • „ich will… ich bin… ich mache… jetzt starte ich mit… „
  • „ich lerne, übe, komme Schritt für Schritt weiter“

Diese Sätze sind als Ideen gedacht. Wir sind alle dazu eingeladen, uns ganz bewusst unsere eigenen erMUTIGenden Sätze zu kreieren… und sie immer und immer wieder zu denken, zu sagen und vor allem: daran glauben zu wollen.

An sich und seine Fähigkeiten glauben zu wollen! Nutzen wir doch die Energie der inneren Wut um erMUTIGt anders als bisher Denken – Fühlen und Handeln zu wollen.  

In: Denken - Fühlen - Handeln 


Tags: bewusstes denken 

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