Bevor...

Gepostet von Barbara Spring am Dienstag, Dezember 20, 2016 Unter: Denken - Fühlen - Handeln

Hier geht es zum gleichnamigen Videoblog: https://youtu.be/s-vMHTTSV3w



Quelle: Energy of Inner Colors_Fotolia_© agsandrew_116505086_XS


Bevor du um etwas bittest - glaube und vertraue
Es hilft wenig zu beten, zu wünschen, zu hoffen… wenn wir nicht an uns selbst glauben. Wenn wir nicht an das glauben, worum wir bitten, worum wir beten. Woran wir glauben wird für uns wahr werden.

Bevor du vermutest, eigene Schlussfolgerungen ziehst - stelle Fragen
Alles was wir erleben setzen wir in Relation zu unseren eigenen Erfahrungen und ziehen unsere ganz persönlichen Schlussfolgerungen daraus. Jeder hat auf seine Weise recht. Unsere Schlussfolgerungen sind so oft falsch! Fragen wir doch unser Gegenüber wie’s gemeint, zu verstehen ist. Lassen wir es doch zu, wirklich verstehen zu wollen! Was das heisst: «Mit den Augen des anderen sehen, mit den Ohren des anderen hören, mit dem Herzen des anderen fühlen»

Bevor du sprichst - hör zu, gib Verständnisrückmeldungen
Wir benutzen das Werkzeug der Sprache ununterbrochen. Worte können so vieles bewirken und das einmal gesprochene Wort kann nie wieder zurückgenommen werden. Worte können zerstören. Worte können Mut machen.

Längst ist nicht auf jede Aussage ist eine Antwort notwendig. So oft ist es einfach nur schön, wenn wir zuhören. So oft benötigt unser Gegenüber einfach nur eine Möglichkeit seinen momentanen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. So oft ist das Zuhören an sich ausreichend, gut genug.

Bevor du anklagst, beschuldigst - investiere ins Verstehen und Akzeptieren wollen
Vieles ist anders als wir es uns gewohnt sind; und es ist auch anders gut! Sei offen in deiner Denkweise. Investiere in die Beziehung zu deinem Gegenüber. Jeder hat aus seiner Sicht der Dinge recht. Jeder geht mit seiner eigenen Wahrnehmungs- und Erlebnisbrille durch sein Leben. Investiere ganz bewusst in die Beziehung zu deinem gegenüber; investiere in das «Ich will dich verstehen!»

Stelle Verständnisfragen, lass dir die Sicht deines Gegenübers deutlich machen und bleibe dabei offen dafür, dass es für eine Thematik viele «Richtig» geben kann.

"Urteile nie über einen anderen,
bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist»
Indianische Redensart

Bevor du reagierst - reflektiere
Was hat das soeben Erlebte, Gehörte mit dir selbst zu tun? Warum, oder besser Wozu dient deine Reaktion? Was willst du (unbewusst) damit erreichen? Zur Selbstverteidigung? Zur Selbstpositionierung? Zum Schutz?

Bevor du richtest - verstehe, fühle mit dem Herzen des anderen
In unseren Urteilen sind wir sooo schnell. Doch könnte nicht alles auch völlig anders sein? Gibt es denn wirklich nur ein «Richtig»?! Ist die Welt wirklich nur schwarz-weiss? Verstehen wir den gesamten Kontext? Könnte es nicht auch sein, dass wir nur einen Teil erkennen und aufgrund dessen uns anmassen, ein «Urteil» fällen zu können? Woher nehmen wir überhaupt das Recht, zu (Ver-)Urteilen? Was passiert mit uns, wenn wir (Ver-)Urteilt werden und dies in unserem Empfinden nicht richtig ist?

Bevor du weinst - lache - ganz bewusst!
Humor ist so eine wunderbare Eigenschaft; oftmals hilft uns eine Portion Humor über so vieles hinweg… und wir können (wieder) lachen.
Damit wir uns richtig verstehen: ich spreche hier nicht von Sarkasmus. Ich spreche davon, die Dinge aus einer gewissen Distanz betrachten zu wollen und sich selbst gegenüber die Frage zu stellen: was genau ärgert mich denn jetzt? Und wozu das überhaupt? Was «nutzt» es mir, wenn ich mich jetzt grün und blau ärgere? Löst sich die Situation / Fragestellung dadurch schneller/besser? Vermutlich nicht. Also: ein, zwei Schritte zurücktreten und alles aus einer gewissen Distanz und mit einer gewissen Leichtigkeit betrachten wollen. Kein Süppchen wird so heiss gegessen, wie es gekocht worden ist.

Bevor du aufgibst - versuche es wieder und wieder
Viel zu oft geben wir viel zu schnell auf. Es ist gang und gäbe dass wir mehrere Anläufe benötigen um etwas wie gewünscht hinzubekommen. Manchmal benötigen wir auch ein «Scheitern» um dadurch herausfinden zu können, was nicht passend ist um diese Elemente durch andere ersetzen zu können. Wir benötigen Übung… es ist noch niemals ein Meister vom Himmel gefallen. Wir sehen bei anderen deren Erfolg. Die Ergebnisse. Und vergessen dabei völlig, wie sie dorthin gekommen sind. Durch Versuche. Durch Scheitern und wieder neue Versuche. Durch Übung. Immer wieder am Ball bleiben wollen… üben, üben, üben.

Bevor du…

In: Denken - Fühlen - Handeln 


Tags: innere haltung 

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