Die Stimme Ihres Herzens

Gepostet von Barbara Spring am Sonntag, Dezember 27, 2015 Unter: Lebensstil

Können Sie sie hören? Können Sie sie verstehen?


Es ist auffallend, wie in den letzten Tagen des alten Jahres in den sozialen Medien Posts wie Pilze aus dem Boden schiessen, die sagen, dass wir Leben, Lieben, Lachen sollen, dass wir unseren Weg mutig gehen sollen, dass wir auf unser Herz hören sollen. Dem kann ich nur zustimmen, denn wir Menschen sind selbstverantwortliche und Entscheidungen treffende Wesen. Somit können wir ja locker bestimmen, wo's künftig lang gehen soll. Aber warum ausgerechnet so zahlreich zum Jahresende? Was hat es mit dieser Zeit auf sich? Wenn wir das alte Jahr verabschieden und das Neue begrüssen; wir packen ganz viele Hoffnungen mit hinein. Fassen wir mit Hilfe von wunderschönen Sprüchen, Redewendungen und Weisheiten mutiger "ein Herz" und setzen endlich um, was wir "eigentlich" schon lanage möchten?

Woran denken Sie vielleicht schon jahrelang? Wenn ich doch nur.... irgendeinmal... ja der Tag wird kommen dann... ich muss nur noch, dann... Malen Sie sich in allen Facetten aus, was dann sein könnte? Und fühlt es sich gut und stimmig an? Ja?! Super! Und was genau hindert Sie jetzt die ganze Zeit daran, in dieses Erleben einzutauchen, diesen einen magischen Schritt endlich zu tun? Wenn es sich doch so gut anfühlt :-)

Es ist oft gar nicht so einfach den Weg zu gehen, den wir "eigentlich" gerne gehen würden. Glauben wir. Da kommen uns doch schon so einige Hindernisse, Wenns und Abers in den Sinn. Ach, was da alles schief gehen könnte. Und dann das viele Neue, nicht wirklich Einschätzbare... und was, wenn wir wirklich scheitern sollten? Mit dieser Schmach könnten wir nie und nimmer leben. Also bleiben wir - mit für uns nachvollziehbaren Begründungen - doch lieber im alten (Er-)Leben. Da wissen wir wenigsten, wie mit umgehen. Oder doch nicht? Denn wenn es ja mehrheitlich stimmen würde, wären wohl unsere Träume längst realisiert. Nein? 

Woran klammern wir uns fest? Was wollen wir auf keinen Fall - warum (wozu) auch immer - loslassen? Was macht uns denn so sehr Angst, dass wir lieber bleiben wo wir sind?
Mutig das innere Kind an der Hand nehmen und dem kleinen Knopf in unserem Inneren in kleinen Schritten zeigen, dass alles Neue ja logischerweise noch unbekannt ist... und mit jeder Erfahrung die befürchtete Gefahr abnimmt resp. nicht eintrifft. Kleine Schritte, damit die innere Kleine, der innere Kleine auch mitkommen und Vertrauen aufbauen kann. Erfolgserlebnisse, auch kleine, schaffen Vertrauen und machen Mut den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Zuerst die kleinen Träume und Wünsche realisieren. Vielleicht das erste Mal selber neue Skis kaufen / mieten, das erste Mal ganz fest zur eigenen Meinung stehen ohne sich umstimmen zu lassen... Inneres Vertrauen, Selbstvertrauen aufbauen. Sich trauen. Sich vertrauen. Sich selbst immer wieder erMUTIGen. Das ist das Elixier für's Vorwärtskommen, für's Weitergehen.

Tun Sie was Sie sich wünschen, was Sie wollen! Es tut's kein anderer für Sie. Selbstverständlich hat jede Entscheidung auch ihren Preis. Daher sind die prüfenden, manchmal auch warnenden Selbstgespräche und die Zweifel wichtig und auch richtig. In dieser Phase klären wir, wozu wir jetzt, in diesem Augenblick wirklich bereit sein wollen. Dann entscheiden wir und stehen zu dieser Entscheidung. Wir stehen zu uns.

Und so entscheiden wir - jeder und jede für sich - was wir für eine Art Leben leben wollen. Was wir aus unseren Erlebnissen machen wollen, wie wir damit umgehen wollen. Wir entscheiden, was uns glücklich macht. Wir entscheiden, in welcher Gesellschaft, bei welchen Menschen oder auch Tieren wir uns wohl und geborgen fühlen wollen. Wir entscheiden, wie viele materiellen Dinge wir um uns haben müssen, um uns gut fühlen zu können. Wir entscheiden, ob unsere Stimmung vom Wetter abhängig sein soll. Wir entscheiden, wem wir Vertrauen schenken wollen. Wir entscheiden, ob wir auf dem Land oder in der Stadt leben wollen. Wir entscheiden, ob wir tanzen, singen,, schwimmen, reiten, joggen oder schlafen wollen. Wir entscheiden, ob wir Dinge tun wollen, die der Gemeinschaft zuträglich sind oder nicht. Wir entscheiden, wer wir sein wollen.

Das Wissen um unseren Lebensstil, um unsere Grundüberzeugungen ist von grossem Nutzen, damit wir uns auf Neues einlassen können. Denn wie schon erwähnt, sind wir unser bisheriges Leben gewohnt, es ist "normal" so wie es verläuft. Es ist unser selbst kreiertes Denken - Fühlen - Handeln. Unser Denken ist das Saatgut für die Gefühle und Erfahrungen die wir künftig machen. Durch unsere Grundüberzeugungen z.B. "ich habe es doch gewusst, dass....!" schaffen wir immer wieder unbewusst die Ausgangslage, dass dem dann schlussendlich auch so ist. Wir selbst sind der Dompteur unserer selbsterfüllenden Prophezeiungen. Wir sind für uns selbst verantwortlich und was wir denken wird zur Realität. Also ist der erste Schritt zu verstehen, welchen Grundüberzeugungen wir folgen. 

Manchmal bekommen wir den Kopf nicht frei, die Gedanken drehen sich im Kreis. Oder wir glauben, dass es keine andere Möglichkeiten gibt. Da hilft es immer wieder etwas Distanz aufzubauen, das Ganze aus einer gewissen Entfernung nochmals zu betrachten und zu beleuchten. Vielleicht fragen wir auch eine uns vertraute Person was sie gerade wahrnimmt. Das braucht manchmal etwas Mut... denn die Antworten gefallen uns nicht immer. Aber sie können uns weiter bringen. Ja, den eigenen Wünschen und Träumen zu folgen kann mitunter das momentan schwerste Vorhaben der Welt sein. Doch wenn es unser Wille ist, werden wir bereit sein, den Preis zu zahlen. Die Entscheidung trifft jede/r für sich. Beginnen wir jetzt unsere ganz persönliche "Weltreise"! 


Was sagt Ihnen Ihr Herz? Können Sie die Botschaft verstehen? Und was tun Sie jetzt? Was ist Ihr nächster Schritt? Hören Sie jetzt auf Kopf oder Herz? Wo führt Sie Ihre "Weltreise" als nächstes hin?

In: Lebensstil 


Tags: "eine einzige reise" 

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