Entscheidung zum Glücklichsein

Gepostet von Barbara Spring am Donnerstag, März 23, 2017 Unter: Gewohnheiten ändern


Hier geht es zum gleichnamigen Videoblog: https://youtu.be/ShJo0Z3uV_o



Quelle: Happiness and attitude concept on napkin_Fotolia_© Marek_87322988_XS


Soll sich alles was Sie nicht glücklich macht, was Sie nicht wollen, immer und immer wieder wiederholen? 
Wollen Sie sich immer wieder die gleichen Fragen stellen? "Warum habe ich diese Ausbildung abgebrochen? Wieso mache dies und jenes immer wieder falsch? Weshalb habe ich nicht meine grosse Schulliebe geheiratet? Warum bin ich bloss weggezogen? Warum, Wieso, Weshalb, Wozu?!" Es sind alles müssige Fragen denn sie beziehen sich alle auf die Vergangenheit. Und die Vergangenheit können wir bekanntlich, auch wenn wir uns noch so sehr anstrengen, wenn wir noch solange darüber nachdenken, wenn wir uns noch so sehr darüber grämen, nicht verändern. Die Tür zum Gestern ist zu. Für immer. 

Lassen Sie Ihre Vergangenheit hinter sich, zerbrechen Sie sich nicht weiterhin über Dinge den Kopf, die schlicht und ergreifend einfach nicht mehr zu ändern sind. Nehmen Sie vielmehr all die unschätzbaren Erfahrungen, Erkenntnisse die Sie gemacht haben mit in Ihre Zukunft und lernen Sie daraus. Was wollen Sie künftig anders machen?


Quelle: Historical Old Gates_Fotolia_© Sondem_71092275_XS
Ihre Tür zum Heute ist offen... stellen Sie sich vor, dass Sie einen ganzen Schlüsselbund für zahlreiche, ganz unterschiedliche Türen für Ihre Zukunft zur Verfügung haben. Sie wählen, welchen Schlüssel Sie benutzen wollen... stecken ihn ins Schloss... drehen ihn um... und die Tür geht auf. Was erWARTEN Sie dahinter?  

Glücklichsein ist durchaus möglich – es gibt einen uns Menschen gemeinsamen Bereich wo wir alle glücklich sein können.

In uns selbst.
Mit uns selbst.
In unserem Denken – Fühlen – Handeln.
In unseren Erwartungen an uns selbst, an andere, an das Leben.

Alles kann - nichts muss.
Einiges kann auch ganz anders sein als bisher erlebt, als erwartet!
So vieles kann für den Einzelnen möglich sein.
So vieles kann zu einer neuen Realität werden... wenn wir wirklich wollen.
Wenn wir wirklich wollen und die Angst unser Denken verändern zu wollen, überwinden.

 «Du hast immer Wahlmöglichkeiten – und wenn es auch nur die Wahl deiner Einstellung ist»
(Quelle unbekannt)

Ich selber schaue mir seit Jahren keine Nachrichten mehr an. Was ich da zu sehen und hören bekomme ist entmutigend. Der Fokus liegt auf all den schlimmen Themen unserer Gesellschaft. Die Welt ist schlecht. Die Menschen sind schlecht. Kriege, Elend und Leid sind die täglichen Themen die auf unterschiedlichste Weise in Ton, Bild und Wort unsere Stuben erreichen. Informiert zu sein ist durchaus auch in meinem Interesse, doch suche ich mir die Infos und auch die Infokanäle gezielt aus. Bisher habe ich noch nichts verpasst. Durch diese Veränderung in meinem Medien-Konsumverhalten gehe ich zahlreichen entmutigenden Informationen bewusst aus dem Weg. Nein, ich verschliesse die Augen nicht vor den Aktualitäten. Doch ich will mich nicht noch zusätzlich mit entmutigenden Botschaften berieseln lassen. 

Glücklichsein ist eine innere Haltung. Die Veränderung dazu beginnt in Ihnen selbst
Wenn Sie in sich hineinfühlen, wenn Sie sich umsehen… und all das nehmen, was Ihnen an Ihnen selbst, an Ihrem Leben nicht gefällt und wirbeln es auf, bringen all das so lange in Bewegung, bis es Ihnen gefällt… was wäre das?

Es gibt immer die Möglichkeit mit einer Veränderung zu beginnen.  Bei sich selbst. Jeder und Jede kann es spüren, dieses Gefühl, ob das Leben so wie Sie es sich eingerichtet haben, ok ist oder eben nicht.  ... im Herzen. Und in den Gedanken, den Gefühlen und den Handlungen. Tut’s gut oder tut’s nicht gut? Wenn’s nicht gut tut… wäre eine Veränderung vermutlich eine gute Sache.

Wir haben stets die Wahl - ob wir so wie bisher weitermachen wollen; weil wir uns schon lange damit arrangiert haben, weil es irgendwie auch der bequemere Weg ist. Weil das Jammern und das Ausharren als "Opfer der Umstände" / "Opfer von..." unter dem Strich dann doch irgendwie einfacher ist. Weil wir gelernt haben mit der Situation umzugehen. Weil wir vielleicht glauben "nicht das Recht zu haben, uns wichtigmachen zu dürfen" oder "weil wir uns fügen müssen".

Wir haben verlernt zu träumen
Wir gestatten es uns nicht, uns vorzustellen, wie's denn sein könnte und was wir dazu in Bewegung setzen könnten. 

Uns selbst! 

Warum tun wir's dann nicht... wenn es doch so einfach ist? Weil wir Angst vor der Veränderung haben. Weil wir Angst haben unsere Komfortzone zu verlassen. Weil wir nicht wissen, was dann ist, was dann auf uns zukommt, was dann alles wirklich anders werden wird, wie die anderen reagieren werden... weil, weil, weil. 

Unser Unterbewusstsein hat zahlreiche und durchaus plausible Argumente gegen eine Veränderung. Und so belassen wir alles wie es ist... und fühlen uns nicht wohl dabei. Oft fühlen wir auch eine diffuse oder sogar konkret benennbare Angst die Verantwortung für unsere Veränderungen zu übernehmen. Weil sie womöglich unser Leben ganz schön durchschütteln, ja vielleicht sogar auf den Kopf stellen könnten... doch, wenn wir wollen, dass sich WIRKLICH etwas verändert... dann gibt es - jedenfalls in meinen Augen - keinen anderen Weg als dieses Vorhaben bei sich selbst zu starten. Sich selbst gegenüber ehrlich zu sein. Mutig und voller Überzeugung seinem Herzen folgend. 

Manche haben auch aufgegeben, resigniert... weil sie's ein paar Mal versucht haben, etwas zu verändern und es ihnen nicht so gelungen ist, wie sie es sich gewünscht haben. Und dann kam die innere Überzeugung die sagte: "siehst du... ich habe es dir ja gesagt: du kannst dein Leben nicht verändern. Es ist eben wie es ist!" Viele nennen dies auch "Schicksal" und schicken sich wie ein Opferlamm in die Situationen hinein, in die sie - vermeidlich ganz ohne ihr eigenes Zutun - hineinschliddern. Immer wieder.

Doch wir haben immer die Wahl. Wir Menschen sind Entscheidungen treffende Wesen. 

Love it or Leave it
Liebe dich selbst. Nimm dich selbst an. Liebe dein Leben. Gestalte dein Leben so, dass du es lieben willst, lieben kannst. Wenn das nicht klappt, dann bring Veränderung hinein, solange bis du zufrieden bist. Willst du beides nicht... dann nimm an, was dir dein Leben bietet... und jammere nicht. Denn wir haben immer die Wahl…

 «Bei jedem Atemzug haben wir die Wahl, das Leben zu umarmen oder auf das Glück zu warten»
(Andreas Tenzer)

Es ist nie zu spät um etwas Neues zu beginnen. 

Viele stellen sich bei dieser Aussage die ganz grosse Veränderung vor. Alles soll auf den Kopf gestellt werden. Doch wie wäre es, wenn der Neubeginn darin liegt, das eigene Denken zu überprüfen und anzupassen? 

Wir steuern uns über unser GedankenGut.
Negatives Denken produziert negative Gefühle und negative Gefühle lösen negative Handlungen aus.
Positives Denken produziert positive Gefühle und positive Gefühle lösen positive Handlungen aus. 

Jetzt werden Sie vielleicht sagen: "ha!! ich hab’ soeben eine ganz schlechte Erfahrung gemacht...jetzt sagt die da im Blog ich soll einfach positiv denken und alles ist wieder gut!" Nein... das ist nicht die Botschaft.
Die Botschaft ist, dass wir mit positivem Grunddenken uns Möglichkeiten verschaffen eine Situation anders anzugehen, zu lösen als bisher. Nicht mit Groll, Wut, Hass, Frustration, Macht, Dominanz, sondern im Wissen dass wir eine Lösung finden werden. Vielleicht ist es nicht die Lösung die wir uns wünschen; doch es gibt immer Lösungen, andere Wege und Möglichkeiten. Üben Sie die innere Haltung der ErMUTIGung. An sich glaubend. 

Jedes Problem will uns etwas lehren. Sie sind unsere Lehrmeister. Wozu stehen wir immer und immer wieder vor derselben Problematik/Fragestellung? Offensichtlich haben wir etwas noch nicht begriffen... ODER wir "bestellen" unbewusst immer wieder Probleme... weil wir insgeheim davon überzeugt sind, dass das Leben nun mal "ein Problem" ist. 

Mit jedem Gedanken den wir denken, senden wir eine Botschaft ins Universum. "Onlineshop Universum" liefert was bestellt wird ohne Rückfrage, ob's auch wirklich so gewollt ist. Wenn wir bestellen "ich habe ja sowieso nur Pech"... lautet die Bestellung "nur Pech". Wenn wir bestellen "ich kann ja sowieso nichts verändern"... lautet die Bestellung "nichts verändern". Wenn wir bestellen "Veränderung macht mir Angst"... lautet die Bestellung "Veränderung macht Angst". Und dann wundern wir uns, wenn immer wieder dieselben Fragestellungen auftauchen. 

Es ist nie zu spät mit Veränderungen zu starten...es geht meist überhaupt nicht um die ganz grossen lebensverändernden Aspekte. Nicht in einer Hauruck-Aktion den Job kündigen, die Beziehung von heute auf morgen beenden, das Haus verkaufen, das sündhaft teure Traumauto kaufen, dem Chef so richtig die Meinung sagen... und an Stelle dass das Leben dann leichter, bunter, schöner wird... tauchen neue, noch grössere Probleme auf. Und wieder bestätigt sich die persönliche und logische Überzeugung: "... und wenn ich dann doch mal was verändere, wird alles nur noch schlimmer!" ...und wie lautet diese Bestellung? 

Also wozu die Holzhammermethode wenn’s auch sanfter geht? Starten Sie mit etwas Kleinerem. Mit dem eigenen Denken. Dadurch gibt's auch andere Gefühle. Und wenn andere Gefühle da sind, folgt auch eine andere Handlung. 

Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass wir Menschen vieles verändern können. Wenn jeder bei sich selbst beginnt. Werte wie Gleichwertigkeit, Gemeinschaft, Hilfsbereitschaft, Güte, Wohlwollen und auch die Liebe gewinnen ihre Bedeutung zurück.  

Doch dann höre ich Aussagen ähnlich wie diese: «die Welt ist so schlecht, überall Krieg, Mord, Totschlag, Hungersnöte, Herrschsucht, Habgier, Neid, Missgunst, Betrug, Lügen... und da soll ich etwas verändern können?» Vielleicht nicht direkt… doch indirekt sicher. Denn wenn wir im Denken verharren, nichts verändern zu können... was geben wir dann für eine Bestellung an unseren «Onlineshop Universum» auf? "nichts verändern". 

Und welche Bestellung geben wir im Umkehrschluss auf wenn wir damit beginnen, mutig bei uns selbst mit der Veränderung zu starten, die wir uns wünschen?

 «Die letzte der Menschlichen Fähigkeiten besteht in der Wahl der Einstellung zu den Dingen»
(Viktor Frankl)

Den Dingen Zeit geben
Die Meere haben sich nicht von einer Sekunde auf die nächste gefüllt. Tropfen um Tropfen ist dazugekommen... immer und immer wieder... und das Wasser ist in Bewegung... die Gezeiten, Strömungen, Wasserschichten, Wassermassen fliessen zu und wieder ab... alles ist in Bewegung... das ist mit der Veränderung auch so. 


Quelle: Enjoy The Little Things message with blue heart cushions_Fotolia_© Melpomene_138649852_XS


So Vieles kann möglich werden

Wir können Veränderung in unser (Er-)Leben bringen... wenn wir das auch wirklich wollen. Wenn wir bereit sind, unsere Komfortzone verlassen zu wollen... und wenn wir bereit sind "den Preis" unserer Veränderung übernehmen zu wollen. 

Fahren Sie zum Beispiel mit öffentlichen Transportmitteln zur Arbeit? Was tun Sie für gewöhnlich während der Fahrt? Starrer "interessierter" Blick aus dem Fenster, mit abgewendetem Kopf damit der Sitznachbar ja nicht auf die Idee kommt, Sie anzusprechen? Kopf vornüber gebeugt eine Zeitung lesend... Oder das Handy vor Augen und SMS-schreibend? ...alles, bloss nicht mit jemandem ins Gespräch kommen! Huch!! was sollte ich da denn auch sagen?! Wie wär's genau DAS eine Zeit lang zu tun? Wir Menschen sind soziale Wesen... also was hindert Sie daran, dieses Grundbedürfnis zu pflegen? 

Oder beim Einkaufen... Einkaufswagen packen... zügig auf die Rolltreppe. Das Gesicht streng, starre Gesichtszüge, mürrischer Blick... schliesslich ist Einkaufen schrecklich und Zeit dazu haben wir auch nicht! Lieber noch etwas ernster als eh schon in die Welt schauen und der Umwelt damit signalisieren: sprecht mich bloss nicht an! Auch hier dieselbe Übung wie oben beschrieben: Mundwinkel von unten nach oben bewegen... ein Lächeln (nicht Grinsen!) aufsetzen (ist eine bewusste Handlung 😊), im gemächlichen Tempo durch die Raions gehen... vielleicht dem einen oder anderen Mitmenschen sogar in die Augen schauen... ein Dankeschön an der Kasse... auch das ist mehr als ein Versuch wert. 

Oder vor dem Kaffeeautomaten, am Kiosk, beim Warten an einer roten Ampel... freundlicher Blick rüberwerfen... 

Sie können Hilfsbereitschaft zeigen wo Sie bisher - aus was für Gründen auch immer - weggeschaut haben, weggegangen sind. Einander (auf-)helfen wollen. 

Ich bin mir sicher, dass es sich für beide gut anfühlen wird. 

So gibt es unendlich viele Möglichkeiten im eigenen Alltag Veränderung einzubringen, sich gut und glücklich fühlen zu wollen. Wann haben Sie sich das letzte Mal im Spiegel ein Lächeln zugeworfen? Wann haben Sie sich das letzte Mal SelbstWertschätzung entgegengebracht? Wann waren Sie das letzte Mal mit sich selbst zufrieden? Das Umfeld ist wie ein Spiegel unseres Selbst.

Oh ja.. die "Gefahr" dabei ist, dass Sie sich mit jedem Üben der positiven inneren Grundhaltung glücklicher, zufriedener, ausgeglichener fühlen könnten und sich vermutlich auch die sozialen Kontakte verändern könnten... enger werden könnten... huch! was dann? ... 

 «Sei du selbst die Veränderung, die Du dir wünschst für diese Welt»
(Mahatma Gandhi)

Sie können sich auch eine Liste erstellen. Z.B. mit dem Titel "Das tut mir gut" und dann üben Sie einen der aufgeführten Punkte zwei Wochenlang... dann den nächsten ohne den vorangehenden wieder aufzugeben.

  • Das Gute sehen/erkennen wollen
  • Klatsch, Tratsch, üble Nachrede unterlassen
  • BeURTEILen stoppen
  • VerURTEILen stoppen
  • Humorvoll, locker sein
  • Interesse zeigen
  • Hilfsbereit sein
  • Geduldig sein
  • Freundliche Stimme
  • Freundlicher Blick
  • ... 
Üben Sie. Und wenn Sie's nach drei Monaten nach wie vor für doof, unnütz halten, es pure Zeitverschwendung ist... kehren Sie zu Ihrem alten Verhalten zurück. S'ist Ihre Entscheidung... 

Macht das alles für Sie Sinn? Dann viel Spass beim Glücklichsein!

In: Gewohnheiten ändern 


Tags: glücklichsein 

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Ich freue mich auf Rückmeldungen und darauf, Sie kennen zu lernen!

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