Ich habe mich dazu entschieden, heute, morgen… viel öfter zufrieden und glücklich zu sein

Gepostet von Barbara Spring am Mittwoch, November 11, 2015 Unter: Gewohnheiten ändern
Zufriedenheit ist eine bewusste Entscheidung. Wussten Sie das?
Mit der Art unserer Entscheidungen schaffen wir den kleinen, aber feinen Unterschied.



Wir führen unser Leben so, wie wir es uns einrichten, resp. wie wir glauben, dass wir es führen "müssen". Weil es so eben normal ist, weil es so erwartet wird, weil wir es uns so gewohnt sind oder weil wir glauben, es nicht anders leben zu können. 
Wenn wir davon ausgehen - und das tut die Individualpsychologie u.a. - dass jeder und jede für sich selbst verantwortlich ist und somit selbst entscheiden kann, wie er resp. sie sich fühlen will... Was trägt dann zu Ihrem Glücklichsein bei? Wie stellen Sie es an, wenn Sie sich ganz bewusst glücklich fühlen wollen? Umgeben Sie sich mit Menschen, Tieren, gehen Sie in die Natur, verlieren Sie sich in Ihrem Hobby, hören Sie Musik oder fühlen Sie sich bei der Arbeit wie "Hans im Glück"? 

Was heisst für Sie "sich glücklich zu fühlen" konkret? Welche Gedanken und Gefühle sind dann in Ihrem Bewusstsein unterwegs?  Wie können Sie diesen Zustand des Glücks hervorrufen? Was benötigen Sie dazu? Auf jeden Fall braucht es Ihre bewusste Entscheidung dazu. 

G  wie Gegenwart
L  wie Lebensform
U  wie Umdenken
E  wie Einstellung
C  wie Chancen sehen
K  wie kann ich selber steuern
L  wie Lachen
I   wie Imagination
C  wie Courage
H  wie Humor

Finden Sie Ihre eigenen - zwingend positiven - Begriffe für jeden Buchstaben. Freies Assoziieren ist wunderbar. Suchen Sie nicht nach Sinn und Zweck... welche Bilder tauchen vor Ihrem geistigen Auge auf, wenn Sie sich die Buchstaben ansehen? 

Ich habe mich dazu entschieden, heute, morgen... viel öfter zufrieden und glücklich zu sein
Diesen Entschluss können wir alle jeden Morgen, jede Minute auf's Neue fassen - und auch umsetzen! Es ist eine bewusste Entscheidung, wie wir uns fühlen wollen. Und immer wieder: so wie wir denken werden wir fühlen und entsprechend werden unsere Handlungen sein. 

Stell dir vor, jeden Morgen stellt dir deine Bank 86.400 Franken auf deinem Konto zur Verfügung. Du kannst den gesamten Betrag an einem Tag ausgeben. Allerdings kannst du nichts sparen, was du nicht ausgegeben hast, verfällt. Aber jeden Morgen, wenn du erwachst, eröffnet dir die Bank ein neues Konto mit neuen 86.400 Franken für den kommenden Tag. 
Ausserdem kann dir die Bank das Konto jederzeit ohne Vorankündigung schliessen. Sie kann sagen: das Spiel ist aus. Was würdest du tun?
Dieses Spiel ist Realität: jeder von uns hat so eine magische Bank: die Zeit. jeden Morgen bekommen wir 86.400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt. Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, für immer verloren. Aber jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen,
Was also machst du mit deinen täglichen 86.400 Sekunden?

Die Geschichte stammt von Anthony de Mello (*4. September 1931 in Santa Cruz, Bombay, Indien; † 1. Juni 1987 in New York, USA),
der ein Jesuitenprister und spiritueller Lehrer war.

Jetzt werden womöglich einige denken: die hat gut reden, die hat ja keine Ahnung! Ich kann an meiner Situation nichts ändern. Das ist gut möglich. Doch was wir immer ändern können, ist die Einstellung wie wir mit einer Situation umgehen wollen. Wenn wir in den negativen Gedanken hängen bleiben, bleiben wir auch in den negativen Gefühlen hängen und entsprechend kommen wir immer wieder in negatives Handeln; was heisst, dass wir nicht vorwärts kommen. Wir strampeln wie der berühmte Hamster im Rad... verpuffen viel Energie ohne vom Fleck zu kommen. Frustpotential pur. 

Wie sind wir denn in die aktuelle Situation hinein geraten? Immer haben wir auch unseren eigenen Anteil daran. Mal ist er grösser, mal kleiner. Aber ohne unser Zutun gehts halt nicht, wir tragen immer dazu bei, wie's kommen soll. Wie haben wir es fertig gebracht, jetzt genau hier angekommen zu sein? Was können wir daraus lernen? Was wollen wir künftig anders machen? Sind wir überhaupt zum "Glücklichsein" bereit? Lassen wir diesen "Zustand" zu? 

Jeder und jede hat das Recht glücklich zu sein. Jeder und jede auf seine Weise
Alles ist erlaubt. Wir können Trübsal blasen, uns immer mehr wünschen, immer mehr wollen, immer mehr sein, uns nie mit dem was gerade ist oder was wir gerade haben, zufriedengeben. Wir können uns selber immer wieder innerlich antreiben, mit anderen vergleichen. Der Vergleich hat übrigens - in meiner Wahrnehmung jedenfalls - nur einen einzigen Zweck: dass wir uns danach schlechter, dümmer, ärmer, kleiner, unbedeutender etc. ... fühlen als unser "Vergleich". Wozu? Na, damit wir ja nicht auf die Idee kommen, uns immer wie öfter als gut genug annehmen zu wollen... weil wir tief in unserem Unterbewusstsein davon überzeugt sind, eben nicht gut genug zu sein. Und das beweisen wir uns munter immer wieder. Anstrengend.

Wir können uns in allen Variationen ausdenken, was Schlimmes, Schlechtes, Unangenehmes... auf uns zukommen könnte. Einiges davon wird wohl auch so sein, denn das Leben verläuft nun mal nicht linear. Doch das meiste wird sich nie so zutragen, wie wir es uns ausgemalt hatten. Wenn wir an solch negativen Gedanken festhalten: das kann ja nicht glücklich machen - einverstanden? Im Grunde wollen wir doch alle auf unsere Weise glücklich sein. Oder womöglich doch nicht? Könnte uns da die eigene Grundüberzeugung (aufgebaut in der frühesten Kindheit) allenfalls einen Strich durch unsere Glücksrechnung machen? Könnte es sein, dass wenn wir uns immer wieder auf der Schattenseite des Lebens finden, wir uns selbst da hin manövrieren? 

"Nicht die Dinge selbst beunruhigen den Menschen,
sondern die Vorstellungen, die er sich von den Dingen macht"
- (Epiktet 50-138 n.Chr.) –


Vielleicht ist dies ein Gedanke wert. 

In: Gewohnheiten ändern 


Tags: vorstellungen gedanken erwartungen 

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