Ist der Ort, wo meine Gedanken zuhause sind, ein freundlicher Ort?

Gepostet von Barbara Spring am Dienstag, Dezember 1, 2015 Unter: Lebensstil

Die „Ich-will-nicht-Epidemie“


Das Leben ist keine Los-Trommel.
Wenn wir denken was wir nicht wollen, bekommen wir, was wir nicht wollen.
Wenn wir denken, was wir wollen, bekommen wir, was wir wollen.

So einfach ist das Gesetz der Resonanz, der Anziehung. Wir alle sind Magnete und ziehen die Dinge in unser Leben, an die wir ständig denken. Nur wissen wir sehr oft nicht, was wir gerade denken. Und dort liegt „der Hund begraben“. Das gilt es zu lernen. Zu erkennen, was „es“ mit uns gerade denkt. Am besten geht das, wenn wir uns auf unsere Gefühle konzentrieren und uns fragen, ob wir uns gerade gut oder nicht gut fühlen. Denn die Gedanken hängen direkt mit den Gefühlen zusammen. Wir haben jederzeit die Möglichkeit vom Autopiloten (unbewusstes Denken) auf Handsteuerung (bewusstes Denken) umzuschalten. Tja… das braucht auch manchmal Mut, Kraft… die bewusste Entscheidung, jetzt eingreifen zu wollen. Und da haben wir alle so einige Ausreden parat warum das nicht geht. 

Nehmen wir als Beispiel die Sache mit dem lieben Geld. Was haben wir für eine Einstellung zum Geld? 

  • Für mein Geld muss ich hart arbeiten
  • Geld wächst schliesslich nicht auf Bäumen!
  • Geld liegt nicht einfach so auf der Strasse rum!
  • Geld ist die natürlichste Sache der Welt und es steht mir zur Verfügung
  • Wie ist die Erwartung zum monatlichen Kontostand - Ende Geld und noch immer Monat?
  • Ich habe immer, was ich brauche und noch etwas mehr dazu
  • ...

Ist eine passende Aussage für Sie dabei? Wenn nicht, finden Sie heraus, was Sie über Geld denken. Oft kopierten wir dabei die Einstellung aus dem eigenen Elternhaus. Wie sind Ihre Eltern mit dem Thema Geld umgegangen? Wo finden sich zu Ihrem heutigen Leben Parallelen?

Unser Denken ist die Bestellung ans Universum: davon will ich bitte mehr
Wir sehen unseren Schuldenberg…die Gefühle dazu sind schrecklich, einengend, keine Idee wie diese Tatsache verändert werden kann… und die nächsten Rechnungen flattern auch schon wieder ins Haus. Nur noch ein Gedanke wuselt durch unsere Hirnwindungen: „Bald, und ich kann meine Rechnungen überhaupt nicht mehr bezahlen. Ich werde demnächst auf der Strasse leben müssen…unter einer Brücke…als Clochar!“.

Was geben wir mit solchen Gedanken ans Universum für Bestellungen ab? Bitte mehr davon! „Bei all den Schulden fühlen wir uns miserabel, schrecklich, blockiert“. Und schwups bestätigen wir uns genau dieses Denken… denn dann fühlen wir uns noch miserabler, schrecklicher, blockierter… weil da diese Schulden sind die, die uns so miserabel, schrecklich, blockiert fühlen lassen… usw.

Wir bekommen, woran wir denken. Immer. Punkt. 

  • "Ich bekomme es alleine nicht hin" = ich bekomme es alleine nicht hin
  • "Ich muss für alles kämpfen" = ich muss für alles kämpfen
  • "Ich werde sowieso wieder Zweite/r machen = ich mache wieder Zweite/r
  • "Ich gehöre nicht dazu" = ich gehöre nicht dazu
  • "Mein Lieblingstisch im Restaurant ist sowieso wieder vergeben" = mein Lieblingstisch im Restaurant ist vergeben
  • "Ich komme sowieso immer zu spät" = ich komme zu spät
  • "Ich kann diese Aufgabe nicht bewältigen" = ich kann diese Aufgabe nicht bewältigen
  • "Ich bin immer zur falschen Zeit am falschen Ort" = ich bin zur falschen Zeit am falschen Ort
  • ...

Ist das Prinzip verständlich aufgeführt? 

Also stellen wir uns doch die Gretchenfrage: was wollen wir wirklich?
Und dann auch so denken, daran glauben wollen; sich und dem Gesetz der Resonanz, der Anziehung vertrauen wollen!

  • "Ich bekomme es alleine hin" = ich bekomme es alleine hin
  • "Ich erreiche, was ich mir vornehme" = ich erreiche, was ich mir vornehme
  • "Ich bin manchmal Erste/r und manchmal auch Zweite/r - beides ist ok" = ich bin manchmal Erste/r und manchmal Zweite/r und beides ist ok
  • "Ich gehöre dazu" = ich gehöre dazu
  • ...

Die „Ich-will-Epidemie“
Immer denken was wir wollen! Die Lieferung erfolgt genau so! Da prüft keiner ob unsere Bestellung „gut“ oder „schlecht“ ist. Es wird einfach geliefert. So funktioniert das Gesetz der Resonanz, der Anziehung. Wir sind alle Magnete und ziehen an, was wir wollen.

Wir denken ständig… unser Gehirn malt sich Bilder aus, füllt sie mit Erinnerungen, Wünschen, Hoffnungen – eben mit unserer Bestellung - auf. Wenn wir das verstehen, können wir aktiv und bewusst unser Denken lenken lernen. Wir können bewusste Bilder malen und sie mit dem füllen, was wir wirklich wollen. Dadurch übernehmen wir für unser Denken die Verantwortung.

Die Gedanken von heute sind das Erleben von morgen. Immer. Daher kann nicht genug betont werden wie wichtig es ist, dass wir wissen, was wir denken. Das Leben ist ein Spiegel von uns selbst, von unseren Überzeugungen und Erwartungen, von unserem Denken.

Jetzt denken Sie vielleicht: „na ja… wenn das so einfach wäre, dann hätten wir ja alle keine Probleme“. Und was lösen Sie mit diesem Gedanken für eine Botschaft aus? Genau!

Also nochmal: Wenn Sie gerade an etwas gedacht haben, das ganz gut wäre, wenn es sich NICHT erfüllen würde… dann denken Sie umgehend, WAS sich erfüllen soll. Und üben diesen Gedanken. So verfahren Sie mit jedem Gedanken. So lernen Sie Ihr Denken zu steuern. Bewusst zum Positiven, bewusst zum gewünschten Ergebnis hin. 

Wichtig an dieser Stelle ist auch zu sagen, dass das Leben nicht linear verläuft. Es ist ein stetes Auf und Ab.

Bestellungen (Gedanken) werden aufgegeben und manchmal erfolgt die Lieferung sofort. Manchmal braucht es auch Geduld und manchmal verpassen wir eine Lieferung. Das gehört nun mal auch dazu.  
Ach ja… und bitte: geben wir dem Universum vom ersten Gedanken (Bestellung) bis zur Lieferung (Erfüllung) schon auch genügend Zeit… schliesslich denken auf dieser Welt eine ganze Menge Menschen ihre täglichen Gedanken… da kommt eine ganz schön grosse Liste für’s Universum zusammen…

Nutzen wir die Kraft der Resonanz, die Kraft der Anziehung! Denken wir WAS wir wollen. 

Kleiner Tipp für Zeiten, da das positive Denken etwas schwerer fällt:
Erstellen Sie sich Ihre „Ich–will-positiv-Denken-Liste“. Da gehören all jene Dinge drauf, die Sie heiter, fröhlich stimmen. Das kann ein Gedanke an einen geselligen Anlass sein der Sie erfreut, oder wenn Sie an eine bestimmte Person, an Gefühle von Liebe und Wärme, an Ihr Lieblingsessen, an einen Witz, an ein schönes Buch, an einen besonderen Moment denken, Ihre Lieblingsmusik…

Und dann heisst es: ja, ich will ganz bewusst meinen jetzigen negativen Gedanken sofort durch einen oder auch mehrere positive Gedanken ersetzen. Ich will nicht denken, was ich nicht will / was mir fehlt. Ich will denken was ich will und was ich habe (so tun als ob!).

Wichtig dabei ist natürlich, dass wir wissen, was wir wirklich wollen! Sonst bestellen wir womöglich wieder und wieder das Falsche und die Lieferung erfolgt dann auch entsprechend. 


Hausaufgabe:
  1. Machen Sie sich klar, was Sie wirklich wollen
  2. Halten Sie dies am besten schriftlich und in der Gegenwartsform fest
  3. Und dann glauben Sie daran, was das Zeug hält. Lassen Sie keine Zweifel zu. Wenn Sie im Katalog eine Bluse oder eine Hose bestellen…die Bestellung abgeschickt ist… dann ist die Sache für Sie ja auch erledigt. Sie wissen, dass die Lieferung erfolgen wird. Sie müssen nichts weiter dazu tun. Die Rechnung liegt natürlich auch bei. Stellen Sie sich das Gewünschte vor, als wär’s schon Realität. In allen Facetten, Formen, mit allen Gerüchen, Gefühlen, Gehörtem… wie soll’s sein? Tun Sie so, als ob Ihre Bestellung bereits geliefert ist
  4. Kümmern Sie sich nicht um die Lieferung. Das Universum wird den Lieferservice selber auswählen. Wenn geliefert wird, werden Sie es wissen

 


Nutzen wir die Kraft der Resonanz, die Kraft der Anziehung! Denken wir WAS wir wollen.  

In: Lebensstil 


Tags: gedanken erwartungen 

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