Sieben Gedanken zum Thema... MUT

Gepostet von Barbara Spring am Sonntag, November 5, 2017 Unter: Sieben Gedanken zum Thema...



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https://youtu.be/IbS1oGK7xXU


Definition gemäss Duden:

Fähigkeit, in einer gefährlichen, riskanten Situation seine Angst zu überwinden; Furchtlosigkeit angesichts einer Situation, in der man Angst haben könnte.

[grundsätzliche] Bereitschaft, angesichts zu erwartender Nachteile etwas zu tun, was man für richtig hält.

Synonyme zu Mut:
Beherztheit, Bravour, Draufgängertum, Entschlossenheit, Forschheit, Furchtlosigkeit, Heldentum, Kühnheit, Risikobereitschaft, Rückgrat, Tapferkeit, Unerschrockenheit, Verwegenheit, Wagemut, Waghalsigkeit, Zivilcourage; (gehoben) Mannhaftigkeit; (bildungssprachlich) Heroismus; (umgangssprachlich) Courage, Mumm, Schneid, traute; (leicht abwertend) Tollkühnheit; (veraltend) Bravheit, Herzhaftigkeit

 

Was ist Mut?

Den Anforderungen des Lebens mutig, in positiver Grundeinstellung begegnen zu wollen.

Mut zur Bereitschaft, Verantwortung – primär für sich selbst – übernehmen zu wollen.

Mut zu Transparenz, Offenheit, Ehrlichkeit, Verbindlichkeit.

Mut authentisch zu sein – auch wenn wir dadurch ab und zu anecken.

Mut auch immer wieder die Bereitschaft zu haben, den ersten Schritt zu tun!

Mut Konflikten begegnen zu wollen – und sie auf gleichwertige Art und Weise lösen zu wollen – mutig win-win-Situationen schaffen zu wollen.

Mutig den eigenen Standpunkt klar zu machen und wenn notwendig, auch zu vertreten. Den Mut zu haben, ab und zu auch anzuecken.

Mutig zu akzeptieren, dass wir nicht von der ganzen Menschheit geliebt werden – Ablehnung mutig begegnen und aushalten zu wollen – ich bin gut genug so, wie ich bin!

Mutig eigene Fehler eingestehen und: daraus lernen zu wollen.

Mutig die eigenen Grenzen zu kennen, zu setzen, zu verändern – mutig auch die Grenzen anderer anzuerkennen, zu respektieren – was für mich gilt, soll auch für dich gelten: bis hier her und nicht weiter! Gegenseitiger Respekt.

Mut zu Beharrlichkeit, Ausdauer – diese Eigenschaften braucht es, um ein Ziel erreichen zu können.

Mut um Neues kennen zu lernen, Neues auszutesten.

Mut zum Träumen und diese Träume in die Realität umzusetzen.

Mut zu sich selbst stehen zu wollen – Mut zur Andersartigkeit, zur Eigenartigkeit.

Mut zur Eigenständigkeit.

Entmutigung vs. ErMUTigung

Was wir nicht gut können, tun wir immer wie weniger und können es dadurch immer wie weniger gut – bis wir davon überzeugt sind, es nicht zu können. Für uns wird dies dann zu einer Schwäche, zu einem Manko. Wir entmutigen uns selbst.

Was wir gut können, haben wir immer und immer wieder getan, geübt, trainiert… solange, bis wir es so gut konnten, so dass es für uns zu einer Stärke geworden ist. Wir erMUTigen uns selbst.

Womit haben Sie aufgehört? Was üben Sie schon gar nicht mehr? Was tun Sie nie wieder, weil es ja das letzte Mal… als Sie es endlich wieder einmal versuchten, für Sie so schrecklich endete?

Übung macht den «Meister». Was Sie unbedingt wollen, bekommen Sie auch hin. Es braucht einfach etwas Mut… siehe dazu auch unter Punkt 4.

Erlernte Muster

Was «Hänschen» gelernt… tut «Hans» immer wieder. Die in der frühen Kindheit erlernten Muster, Denkweisen, Handlungsstrategien begleiten uns unser Leben lang. Entscheidungen, die wir als Erwachsene treffen, folgen grösstenteils den in der frühen Kindheit gestellten Weichen. Mit anderen Worten: wir verhalten uns als Erwachsene unbewusst wie damals, als wir Kleinkinder waren. Lassen Sie diese Aussage einen Augenblick auf sich wirken… welche Muster kommen Ihnen in den Sinn? Welche Muster kommen Ihnen nur zu bekannt vor?

Was könnten Sie womöglich einmal anders denken, anders tun? Es ist auf jeden Fall mehrere Versuche wert! Erweitern Sie Ihren Entscheidungs- und Handlungsspielraum.

 

Selbst- vs. FremderMUTIGung

In erster Linie ist jede/r für sich selbst verantwortlich. So sind wir auch immer wieder dazu eingeladen, die bewussten negativen Selbstgespräche in bewusste, erMUTigende Selbstespräche umzuwandeln.

Wie hätten Sie denn gerne, dass man mit Ihnen spricht? Beginnen Sie jetzt gleich selbst damit und seien Sie Ihr eigener ErMUTIGer / Ihre eigene erMUTIGerin!

Realisieren Sie, wenn Sie von aussen erMUTigt werden? Mit einem wohlwollenden Lächeln, einem Dankeschön, einem Feedback, einer Geste…

 

Die Angst vor der Veränderung und die ErMUTigung der Erkenntnis des Gewinns

Sich zu verändern löst bei zahlreichen Menschen Angst aus. Angst vor der Veränderung weil das, was danach sein wird, nicht bekannt, nicht einschätzbar ist.

Und wenn diese Hürde einmal genommen, fällt dem Neuen, dem Anderen die Maske der Furcht ab… kommt die Erkenntnis, dass das Neue, das Andere einfach anders und sehr bald schon wieder Routine ist.

 

Vorsicht Infektionsrisiko: ErMUTigung ist ansteckend

Wie reagieren Sie, wenn Sie erMUTigt sind?

Wie reagieren Sie, wenn Sie erMUTigt werden?

ErMUTigung ist ansteckend…

 

«Alles sagt mir, dass ich kurz davorstehe, eine falsche Entscheidung zu treffen.
Aber wer handelt, macht zwangsläufig auch Fehler.
Was will die Welt von mir? Dass ich keine Risiken eingehe?
Dass ich wieder dahin zurückkehre, wo ich herkomme,
und nie den Mut aufbringe, ja zum Leben zu sagen?»

(Paulo Coelho, Elf Minuten)

In: Sieben Gedanken zum Thema... 


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