Vom wunden Punkt zum Wunder!Punkt

Gepostet von Barbara Spring am Mittwoch, April 5, 2017 Unter: Vergangenheit

Hier geht's zum gleichnamigen Videoblog: https://youtu.be/Knr4ewKEc4k


Der eigene wunde Punkt kann auch als Geschenk, eben als Wunder gesehen werden. Denn dort ist ganz viel Potenzial enthalten. ENTWICKLUNGspotenzial.


Quelle: Feel good about yourself_Fotolia_© Marek_117660936_XS

Wir alle haben unsere „wunden“ Punkte. Dort wo’s besonders weh macht. Emotional weh macht. Wenn er angetriggert wird, so landen wir meist unmittelbar in unseren gut bekannten, jedoch ungeliebten (Denk-)Mustern. In jenen Mustern die wir uns in der eigenen frühen Kindheit zusammengeschustert haben und die in unserem „Hintergrundprogramm“ ablaufen. Möglicherweise fühlen wir uns in solchen Momenten sogar in die eigene Kindheit zurückversetzt, sehen vor unserem geistigen Auge wie sich eine entsprechende Szene von damals abspielt als wär’s heute und wir denken und fühlen auch genauso wie damals.

Den eigenen wunden Punkt zu (er-)kennen macht manch einem Angst. Angst vor Schwäche,  Angst vor dem Versagen,  Angst ausgelacht, nicht ernst genommen zu werden, Angst als dumm hingestellt zu werden… es gibt so vieles, wovor wir uns fürchten können. Weil wir sehr oft und vor allem unbewusst in den irrigen Schlussfolgerungen aus unserer Kindheit denken, fühlen und dann auch handeln.

Unsere wunden Punkte sind jedoch eine grosse Ressoucre. Sie sind unsere inneren Lehrer und sie befähigen uns, das zu verändern was uns an uns nicht gefällt, was uns nicht gut tut. Wir können also unsere wunden Punkte zu Wunder!Punkten umgestalten.

„Wie soll das jetzt gehen? Wir sind doch die, die wir eben sind. Schon seit Jahren“ werden Sie jetzt womöglich denken. Und dann tauchen Sätze wie diese auf:

  • Ich kann mich ja sowieso nie durchsetzen
  • Ich muss mich immer erklären, nur so habe ich eine Chance verstanden zu werden
  • Ich muss mehr als andere leisten, um jemand zu sein
  • Ich darf keine Fehler machen, denn sonst folgt die Strafe auf dem Fusse
  • Andere sind sowieso immer schneller, besser als ich
  • Ich kann einfach nicht anders als…
  • Ich bin halt ein ängstlicher Mensch, das ist nun einfach so
  • Die Situation kann ich ja nicht ändern
  • ...

Da gibt es Aussagen, Situationen u.ä. die treiben uns in Nullkommanichts zur Weissglut. Doch es ist ja nur eine Aussage. Oder? Wo triggert sie uns an, dass wir uns so verletzt, angegriffen, wütend... fühlen. Was hat das mit uns selbst zu tun? (es hat immer etwas mit uns selbst zu tun). Welcher Gedanke rast in Windeseile durch unseren Kopf… und dann dieses Gefühl dazu! Poah…

Welche Verletzlichkeit hat’s getroffen?
Es ist unser persönliches déjà-vu. Wir kennen’s … die Situation haben wir schon so oft erlebt… wir wissen was sie für Gefühle auslöst… und trotzdem finden wir den Ausstieg nicht. Wir haben immer wieder völlig plausible Erklärungen, warum wir dies und jenes nicht verändern können.

Wie wäre es, wenn aus jedem Aber ein Und wird? Wie wäre es, wenn Sie neu nicht Gegen, sondern Für etwas sind? Wie würde sich dann Ihr wunder Punkt wohl verändern? Wollen wir unseren wunden Punkt weiter hegen und pflegen oder wollen wir ihn zu einem Wunder!Punkt umgestalten? Indem wir hinschauen und die Lehre daraus erkennen wollen… und in der Folge unsere Denk- resp. Verhaltensweise diesbezüglich verändern.

Ach ja… hab‘ ich ganz ausgeblendet… nur durch ein anderes Denken verändert sich die Welt ja nicht einfach so. Und was hat es dann auf sich, wenn jeder Gedanke von heute das (Er-)Leben von morgen definiert? Welche (unbewussten) ErWARTungen sind in unseren Gedanken versteckt?

Und was passiert mit uns, wenn unser wunder Punkt getroffen wird? Was denken wir dann sofort? Was bestätigt sich für uns dann immer wieder?

Mit bewusstem Denken die inneren Berge versetzen
Denken = Bestellung; Bestätigung = Lieferung

In uns ist eine innere Landkarte, ein Handbuch, ein Masterplan abgespeichert. Unbewusst definieren und erreichen wir unsere Ziele – die Bestätigung unserer Grundüberzeugungen - immer und immer wieder. Wenn wir herausfinden, was uns unser wunder Punkt lehren will, sind wir dabei, unseren Masterplan umzuschreiben.

Erkennen Sie Ihre Glaubenssätze. Hören Sie auf Ihre inneren Selbstgespräche. Wo glauben Sie, stets zu scheitern? Was trauen Sie sich immer wieder nicht zu? Was denken Sie von sich grundsätzlich? Was denken Sie von sich wenn Sie etwas (Neues) in Angriff nehmen? Glauben Sie an sich? Achten Sie auf Ihre Umgebung. Welche Rahmenbedingungen schaffen Sie sich? Wo bauen Sie schon mal vorsorglich Fallen in Ihren (Denk-)Plan mit ein?

Gehen Sie ganz bewusst vor. Spüren Sie Ihre Gedankenmuster mit Aufmerksamkeit und Achtsamkeit auf.

"Neuerungen können Wunder wirken. 
Sie sin die Würze der Liebe und des Lebens überhaupt"
- Alice Fleming -   


Gehen Sie mit Ihren Kräften und Ressourcen bewusst um
Hören Sie auf Ihren Körper, auf Ihre innere Stimme. Nehmen Sie sich selber ernst. Sie aktivieren Ihren Wunder!Punkt indem Sie bewusst mit Ihren Ressourcen umgehen. Sie haben alles was Sie benötigen in sich. Haben Sie mit sich und Ihrem eigenen Lernen Geduld. Der wunde Punkt will im ersten Schritt erkannt, dann ver- oder bearbeitet werden. Und daraus entsteht dann der Wunder!Punkt.

Finden Sie Ihr ganz persönliches Tempo hin zu Ihrem Ziel aus dem wunden Punkt einen Wunder!Punkt zu machen. Es ist Ihre Entscheidung. Es ist Ihr Weg. Sie entscheiden, wie Sie ihn gehen wollen!

Freuen Sie sich über Ihren Wunder!Punkt
Gratulieren Sie sich, wertschätzen Sie sich! Feiern Sie sich und Ihren zurückgelegten inneren Weg, die vielen Erfahrungen, die sie gemacht haben. Sie bereichern Ihr (Er-)Leben. Freuen Sie sich über Ihren Wunder!Punkt.

In: Vergangenheit 


Tags: "vom wunden punkt zum wunder!punkt" 

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