Wurzeln, Glaube und Stärke

Gepostet von Barbara Spring am Samstag, Januar 21, 2017 Unter: Selbstvertrauen

Hier geht's zum gleichnamigen Videoblog: https://youtu.be/CZr-mNb5xNY


Quelle: ein kleiner Trampelpfade im grünen dichten Dschungel in Costa Rica_Fotolia_© Robert Leßmann_96546933_XS

Eine Geschichte

Ich beendete meinen Job, meine Beziehung, meine Spiritualität ... Ich wollte mein Leben beenden.
Ich ging in den Wald, um ein letztes Gespräch mit Gott zu führen.

„Gott“, fragte ich, „kannst du mir einen guten Grund nennen, mein Leben nicht zu beenden?“
Seine Antwort überraschte mich...
„Schau um dich“, sagte er. „Siehst du den Farn und den Bambus?“
„Ja“, antwortete ich.

„Als ich den Farn und den Bambus pflanzte, achtete ich sehr gut auf sie. Ich gab ihnen Licht. Ich gab ihnen Wasser. Der Farn wuchs schnell. Sein schimmerndes Grün bedeckte den Boden. Doch aus dem Bambussamen kam nichts. Aber ich habe den Bambus nicht aufgegeben.
Im zweiten Jahr wuchs der Farn voller Lebendigkeit weiter. Und wieder, nichts kam aus dem Bambussamen. Aber ich gab den Bambus nicht auf.
Im dritten Jahr war noch immer nichts vom Bambus zu sehen. Aber ich wollte ihn nicht aufgeben. Auch im vierten Jahr war nichts vom Bambus zu sehen. Doch ich wollte ihn nicht aufgeben.
Dann, im fünften Jahr entsprang ein kleiner Keim aus der Erde. Im Vergleich zum Farn war er scheinbar klein und unbedeutend ... Aber nur 6 Monate später war der Bambus auf über 100 Meter hochgewachsen.
Es brauchte diese fünf Jahre. In dieser Zeit wuchsen die Wurzeln des Bambus. Diese Wurzeln machten ihn stark und gaben ihm, was er um zu überleben benötigte. Ich würde keiner meiner Kreaturen eine Herausforderung geben, mit der sie nicht umgehen könnte".

Er fragte mich. "Wusstest du, mein Kind, dass sich während der ganzen Zeit, wo du gekämpft hast, deine Wurzeln gewachsen sind?". "Ich habe den Bambus nie aufgeben. Ich werde dich niemals aufgeben".

"Vergleiche dich nicht mit anderen", sagte er. "Der Bambus hatte einen anderen Zweck als der Farn. Sie machen beide den Wald schön. Deine Zeit wird kommen", sagte Gott zu mir.
"Du wirst hoch hinaus wachsen".
"Wie hoch sollte ich wachsen?", fragte ich.
"Wie hoch wird der Bambus wachsen?", fragte er im Gegenzug.
»So hoch wie möglich?«, Fragte ich. "Ja." Er sagte: "Gib mir Ehre, indem du so hoch über dich selbst hinauswächst, wie du nur kannst".

Ich verliess den Wald und brachte diese Geschichte zurück. Ich hoffe, diese Worte erMUTIGen Sie durchzuhalten, weiter zu gehen, andere Wege zu gehen, andere Entscheidungen als bisher zu treffen. 

Diese Geschichte ist nicht von mir… ich habe lange nach der Quelle gesucht… wenn jemand die Quelle kennt, lasst es mich bitte wissen.
Vielen Dank! 


Also: geben auch Sie nie, nie, nie, niemals auf!

"Der Mensch will immer, dass alles anders wird, und gleichzeitig will er, dass alles beim alten bleibt"
Paulo Coelho, Der Dämon und Fräulein Prym -

Wir stehen immer wieder vor Herausforderungen. Manchmal glauben wir, sie nicht meistern zu können. Viele Menschen ziehen sich dann zurück. Aus dem sozialen Leben aber auch in sich selbst zurück. Sie fühlen sich rundum entmutigt, sehen keinen Ausweg und denken, dass nun alles sinnlos ist, zwecklos und vergebens war.

Doch gerade solche Zeiten haben sehr viel Potential in sich. ErMUTIGungspotential. Für alles was wir in unserem Leben erleben, gibt es einen Grund, ein Ziel das wir (meist unbewusst) erreichen wollen. Mit Ziel erreichen assoziieren die meisten wohl etwas Positives. Doch wir Menschen haben auch negative Ziele. In der Individualpsychologie sprechen wir vom sogenannten Lebensstil. Darunter ist die Art und Weise, wie wir von uns selbst denken, wie wir über/von anderen denken, was wir vom Leben erwarten, zu verstehen. Es sind unsere Lebensgrundüberzeugungen.

Merke: was wir von uns, von anderen, vom Leben erwarten, werden wir immer wieder erleben. Unsere ErWARTungen werden für uns wahr. Mit unseren Gedanken von heute kreieren wir (unbewusst) unser ErLEBEN von Morgen. Jeder Gedanke ist wie ein Saatkorn das wir ausbringen. Und mit jedem Mal wo wir diesen Gedanken (unbewusst) denken, hegen und pflegen wir dieses Saatkorn… es wird keimen, wachsen… und seine „Früchte“ tragen.

"Wenn du immer wieder das tust, 
was du immer schon getan hast,
dann wirst du immer wieder das bekommen,
was du immer schon bekommen hast"
Paul Watzlawick -


Die gute Botschaft
: wir können uns unsere Gedanken bewusst machen und dadurch erkennen, WIE wir denken. Und jeder Gedanke, der uns nicht gefällt, der Negatives transportiert, können wir – wenn wir wollen und mit etwas Übung – verändern.

"Jeder Mensch kann alles,
solange er sich selbst keine Grenzen setzt"
- Alfred Adler 1870 - 1937 -


So… und wenn wir nun vom Leben erwarten dass wir immer wieder scheitern, dass das Leben immer unfair ist, dass wir immer kämpfen müssen und trotzdem verlieren…(solche und ähnliche Gedanken) dann ist das ein unbewusstes Ziel, welches wir immer wieder erreichen werden!

Der Weg zur Neuorientierung
Wir dürfen uns bewusstmachen, Was wir immer wieder erleben. Welches Muster zeichnet sich in unserem bisherigen Leben ab? Was für Gedanken könnten dahinter versteckt sein? Welcher Gedanke könnte Positives herbeiführen?

Stärke wächst
Schwierige, harzige Zeiten haben ein grosses Entwicklungspotential. Wenn wir „dran“ bleiben, nicht aufgeben und es am Ende dann geschafft haben – oh, welch ein ErMUTIGendes Gefühl macht sich in uns breit! Jeder definiert für sich alleine, was „geschafft haben“ heissen soll. Jeder und Jede findet die passende Lösung, den passenden Weg. Ja zugegeben; das kann ganz schön viel Mut abverlangen, zu sich und seinen Bedürfnissen stehen zu wollen. Wenn andere derweil verurteilen, vergleichen, entmutigend agieren und wir uns manchmal wirklich alleine fühlen. In solchen Momenten braucht es viel Durchhaltewillen, reichlich Geduld und eben das Vertrauen und den Glauben an den eigenen Weg. So wie in der Geschichte die Wurzeln des Bambus fünf Jahre brauchten, um stark genug zu werden um den Bambus keimen, wachsen zu lassen, um ihn nähren zu können, so brauchen auch unsere Wurzeln Zeit, wachsen und stark werden zu können.

Denken wir in schwierigeren Zeiten daran, dass unsere Wurzeln wachsen, stärker werden, sich mit bestehenden Wurzelsträngen verbinden, sich neuen Halt suchen und ihn auch finden; vertrauen und glauben wird daran, dass uns unsere Wurzeln alles geben werden, was wir benötigen. 

Vertrauen Sie sich und Ihrer Intuition.
Glauben Sie an sich! Sie können viel, viel mehr als Sie es sich jemals zugetraut haben!

Finden Sie heraus, was Ihre „Wurzeln“ sind. Wo finden Sie Halt? Wo finden Sie Schutz? Was „nährt“ Sie? 

In: Selbstvertrauen 


Tags: glaube 

Kontakt

Individualpsychologische Beratung und Coaching für

Barbara Spring <img="Profilbild_Barbara_Spring.jpg" />
Zälgli 21
3274 Bühl b. Aarberg
+41 79 455 49 64
spring.barbara@gmail.com

Ich freue mich auf Rückmeldungen und darauf, Sie kennen zu lernen!

<img="trustedblogs.jpg" />

Tags

Comment Box is loading comments...