INDIVIDUALPSYCHOLOGISCHE BERATUNG RESP. COACHING - WAS IST DAS?

Der Begriff Coaching stammt vom englischen „to coach“ (betreuen, trainieren) und bezeichnet eine Vielzahl von Trainings- und Beratungskonzepten zur Entwicklung und Umsetzung persönlicher oder beruflicher Ziele und der dazu n
notwendigen Kompetenzen. Beispiele sind Führungs-, Umsetzungs– und Selbstmanagementkompetenzen.  (Quelle: Wikipedia)

Aus dem englischen übersetzt heisst Coaching soviel wie Kutsche, Zugwagen. So sehe ich mich als IP-Beraterin und Coachin im weitesten Sinne als Ihr „Vehikel“ um mit Ihnen gemeinsam von einem Ort zum anderen zu gelangen, um Bewegungsimpulse zu geben. Als IP-Beraterin / Coach biete ich keine pfannenfertigen Lösungen an. Vielmehr bin ich Teil der Lösungsfindung. Ich gebe Inputs, stelle Fragen und binde Sie als Klienten / Klientin aktiv mit ein. Sie kennen die Antworten bereits - gemeinsam holen wir sie ans Tageslicht. Jeder Mensch ist in der Lage, für sich selbst die Verantwortung zu übernehmen, für sich selbst ein guter Berater und Begleiter zu sein. Meine Aufgabe ist, hierbei Unterstützung zu bieten.

Mein Arbeiten basiert auf der Individualpsychologie nach Dr. Alfred Adler, Wiener Arzt (1870—1937) und Begründer der Individualpsychologie. Die Individualpsychologie sieht den Menschen als unteilbar Ganzes, als Individuum, eingebettet in sein soziales Umfeld, mit eigenen "privaten" Zielen - dem sog. Lebensstil - den der Mensch ununterbrochen (er-)lebt.

Der Mensch ist ein:

  • einzigartiges, ganzheitliches und schöpferisches
  • in untrennbarer Beziehung zu anderen stehendes
  • zielgerichtetes und Entscheidungen treffendes
  • selbst verantwortliches Eigenwesen

Während der Beratung / dem Coaching finden wir heraus, was diese Aussagen für Sie bedeuten, wo sie sich Veränderungen vorstellen und wie mögliche Lösungswege aussehen können. 

INDIVIDUALPSYCHOLOGIE

Alfred Adler - 1870 bis 1937 - Wiener Arzt und Begründer der Individualpsychologie - sah den Menschen als Individuum. In-Dividere = als unteilbar Ganzes eingebettet in sein soziales Umfeld. Adler's Individualpsychologie ist Tiefenpsychologie und Sozialpsychologie zugleich. Sie ist einfach zu verstehen und rasch in den eigenen Alltag zu integrieren.

Jeder Mensch erarbeitet sich im Laufe seiner frühen Kindheit (in den ersten sechs Lebensjahren) ein für ihn typisches Muster wie er mit den Themen des Lebens künftig umgehen will. Dies geschieht aufgrund allerErlebnisse, Einschätzungen und Entscheidungen die das Kleinkind macht. Elementar dabei ist die unmittelbare Umwelt - die Eltern, die Geschwister, die Grosseltern. Von ihnen lernt das Kind, sie dienen dem Kind als Vorbilder.  So stellt der Lebensstil die grundsätzliche und alles umfassende Lebensanschauung des einzelnen Menschen dar.  Die Erkenntnis der daraus entstehenden persönlichen Ziele und Haltungen ist die Basis für das Verständnis aller Handlungen, Gedanken und Gefühle. 

LEBENSSTIL - SYN. PERSÖNLICHKEIT, CHARAKTER, MENTALITÄT

Der Lebensstil ist das Grundmuster der persönlichen Gangart, der individuellen Herangehensweise an die Aufgaben des Lebens. Oder anders gesagt der Gesamtkomplex aller Meinungen, Ideen und Erfahrungen aus der eigenen, frühen Kindheit.

Es sind unsere inneren Programme, bewährte Vorgehensweisen bestätigt durch die wiederholte Erfahrung der eigenen Vergangenheit.

Ob man sein Leben lachend oder weinend verbringt – es ist die gleiche Lebenszeit
Japanisches Sprichwort

SELBSTBILD - WER / WAS BIN ICH
Ich bin klein. Ich bin gut. Ich bin ein Mädchen. Ich bin klug. Ich bin etwas Besonderes. Ich bin nicht gut genug. Ich bin es nicht wert. Ich bin dumm. Ich bin ein Verlierer. Ich bin alleine. Ich bin...

SELBSTIDEAL - WIE / WAS MUSS ICH SEIN, UM EINEN PLATZ ZU HABEN / WERTVOLL ZU SEIN
Ich muss (ich müsste, ich sollte) gut, stark, männlich, der Erste, etwas Besonderes, aktiv, intelligent, perfekt, im Recht sein, alles unter Kontrolle haben... 

WELTBILD - MEINUNG ÜBER ALLES WAS "NICHT ICH" IST / WAS DIESES "NICHT ICH" VON MIR ERWARTET
Das Leben ist gefährlich. Die Menschen sind ungerecht. Die anderen überfordern mich. Männer sind... Frauen sind... Ausländer sind...  Feuer ist... Hier können auch ethische Überzeugungen wie Ehrlichkeit ist... Sex ist...  Religion ist... untergebracht werden.

DESHALB... - DARAUS FOLGEN DIE PRIVATEN LOGISCHEN SCHLUSSFOLGERUNGEN

  • ...muss ich stören
  • ...bin ich ein Verlierer
  • ...bin ich einsam
  • ...ich muss mich immer anpassen
  • ...bin ich beliebt
  • ...kann ich machen was ich will
  • ...gelingt mir alles

FAZIT - LEBENSSTIL = UNSERE UNBEWUSSTE LINIE - DER ROTE FADEN - DURCH UNSER LEBEN

Wir erleben die Welt durch den Filter unserer Meinung über uns und die Welt. Von klein auf haben wir uns ein regelrechtes System der eigenen, subjektiven Wahrnehmung erschaffen. Jeder Mensch kann also nur durch seine subjektive Brille die Dinge um sich herum erfassen.

gelebter lebensstil

Jeder Mensch erlebt die Welt durch den Filter seiner ganz persönlichen Meinungen über sich, die Anderen und die Welt. Von klein auf erschafft jeder für sich ein regelrechtes System der eigenen, subjektiven Wahrnehmung.
Jeder Mensch kann also nur durch seine subjektive Brille die Dinge um sich herum erfassen. Objektivität gibt es nicht. Jede/r hat aus seiner Sicht «recht».
Durch unsere Verhaltensmuster kreieren wir (unbewusst) unsere täglichen Lebenserfahrungen. Dadurch steuern wir unser Wohlbefinden und unser Unwohlsein. Erst wenn wir unsere Verhaltensmuster verstehen lernen, können wir nachhaltige Veränderungen einleiten.