MEDIATION auf Basis der Individualpsychologie

Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem du die hundertprozentige Verantwortung für dein Tun übernimmst.
(Dante Alighieri)

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Grundsätzlich gilt es zu prüfen, ob eine Mediation der richtige Weg hin zu einer Konfliktlösung ist.

  • Um was geht es beim aktuellen Konflikt? 
    • Sind es Konflikte die auf der zwischenmenschlichen, der Beziehungsebene oder auf der gegenseitigen Verständnisebene liegen, so ist eine individualpsychologische Beratung oder ein Coaching angezeigt
      • Einzel-/Paar-/Familien-/Erziehungsberatung
      • Lebensstilanalyse
      • Einzel-/Paarcoaching, Teamcoaching
    • Finden die Parteien partout keine einvernehmliche Lösung im aktuellen Konflikt, ist eine Mediation angezeigt

Was spricht für eine Mediation?

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  Es gibt keine Verlierer, keine Benachteiligten – das Ziel ist stets eine win-win-Lösung
  Zukunftsgerichtete, langfristige und tragende Lösungen 
  Alle Beteiligten wollen aus der Konfliktsituation aussteigen 
  Ein Unter- oder Abbruch der Mediation ist jederzeit möglich (wenn z.B. die Bereitschaft für eine Mediation nicht (mehr) vorhanden ist)
  Die Parteien kontrollieren den Konfliktlösungsweg selber, mit den gemeinsam im Voraus festgelegten Spielregeln

Was spricht gegen eine Mediation?

Es besteht überhaupt keine Gesprächsbereitschaft einer Partei
Eine dauerhafte Haltung der Macht u/o Rache einer Partei 
Fehlende Urteilsfähigkeit

Flyer Mediation

Phasen einer Mediation

Phase 1

  • Erster Kontakt – Vorbereitende Abklärungen
    • Sind alle Parteien zu einer Mediation bereit?
    • Sinn und Zweck der Mediation?
    • Sind alle Parteien an einer Mitarbeit hinsichtlich einer für alle stimmigen Lösung offen?
  • Eröffnungstreffen mit allen Parteien
    • Regeln während der Mediation (Umgang, Störungen, Zeit)
    • Klären von Rollen und Verantwortlichkeiten
    • Darstellung aktueller Stand des Konflikts
    • Was ist bisher bereits unternommen worden? Was hat geholfen, was nicht?

Phase 2

  • Gemeinsame Sitzungen (mehrere Sitzungen gemäss Absprache mit allen Beteiligten)
    • Jede Partei legt ihre Sicht zum Konflikt offen
    • Erkennen von Gemeinsamkeiten und Konflikten
    • Erarbeiten einer umfassenden Übersicht
    • Neutralisieren der einzelnen Konfliktpunkte
    • Entscheidungs-/Lösungsfindung
  • Einzelgespräche mit den Parteien / Beteiligten
    • Um das Bild des Konflikts zu vervollständigen
    • Abklären von z.B. starken emotionalen Ausbrüchen oder permanentem Schweigen
    • Um Hintergrundinformationen zu erhalten, die in der Gruppe nicht benannt werden (wollen)
    • Um Sachverhalte zu (er-)klären

Kontakt

Individualpsychologische Beratung und Coaching für

  • Einzelpersonen, Paare und Teams
  • BeraterInnencoaching
  • Workshops
  • Referate
  • Flyer<img="Profilbild_Barbara_Spring.jpg" />

Barbara Spring 
Rebenweg 5
3274 Bühl b. Aarberg
+41 79 455 49 64
spring.barbara@gmail.com

Ich freue mich, Sie kennen zu lernen!

Phase 3

  • Abschlusstreffen
    • Revue passieren lassen, Zusammenfassung aller besprochenen Themen, Lösungen und Massnahmen
    • Verständnisprüfung: verstehen alle dasselbe?
    • Steht noch Unausgesprochenes im Raum?
    • Sind alle Interessen aller Beteiligten genügend berücksichtigt?
    • Gibt es Widersprüche?
    • Ist jemand mit den Lösungen nicht einverstanden? Fühlt sich jemand mit den Lösungen nicht wohl?
    • Sind die Lösungen alltagstauglich?
    • Gibt es von den Parteien Anmerkungen, Kritiken, ErMUTIGungen
    • Weiteres Vorgehen, Verbindlichkeiten

Worum geht es bei einer Mediation?

"Nur wenige Menschen sehen ein, dass sie letztendlich nur eine einzige Person führen können und auch müssen. Diese Person sind sie selbst". (Peter F. Drucker)

  • Es geht nie um die Suche nach Schuld und Schuldigen. Es geht darum, die Sicht des Einzelnen verstehen zu lernen
    • Die einzelnen Bedürfnisse, Interessen, Beweggründe erkennen und verstehen. Denn: jede/r hat aus seiner Sicht erst einfach mal recht 
  • Aufbauen von Vertrauen, gegenseitige Unterstützung, ErMUTIGung
  • Lösungen erarbeiten, die jeder Parteien entsprechen – Win-Win-Situation
  • Lösen von Blockaden, Ängsten 
  • Miteinander reden lernen - mithilfe der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall. B. Rosenberg
  • Die 100%tige Verantwortung für sich und sein Denken - Fühlen - Handeln übernehmen 
  • Klären von Fragen wie:
    • Gibt es externe Einwirkungen, die pro oder contra auf die aktuelle Thematik Einfluss nehmen? 
    • Sind wesentliche Interessen (bisher) übersehen worden? Was heisst das hinsichtlich einer Lösung? 
    • Sind Themen wie Macht oder Rache mit im Spiel? Wie gehen wir damit um?
    • ...
  • Zur Klärung von Rechtsfragen ziehe ich eine entsprechende Fachperson bei

Der Nutzen

  • Die Mediation ist lösungs-/zielorientiert und der Nutzen kann unmittelbar einsetzen
  • Der zeitliche und finanzielle Aufwand ist überschau- und planbar
  • Der Mediationsinhalt kann jederzeit neu besprochen werden
  • Die Mediation fördert den wertschätzenden Umgang miteinander
  • Die Mediation ermutigt dazu offen, direkt und reflektiert zu Kommunizieren - auch nach der Mediation
  • Die Mediation steigert die soziale und persönliche Kompetenz aller Parteien
  • Eine Einigung bedeutet für alle Parteien eine enorme Erleichterung und Befriedigung

Die Grundlagen

  • Gegenseitiges Vertrauen - über die Mediation vereinbaren die Parteien Stillschweigen gegenüber Dritten
  • Mediationsvertrag - die Parteien unterzeichnen einen Mediationsvertrag
  • Offenheit - nur wenn alle Beteiligten offen sind, ihre Interessen und Motive darlegen, können Lösungen erarbeitet werden die für alle stimmig sind
  • Konstruktive Grundeinstellung- es geht nie um die Schuldfrage. Das Ziel der Mediation ist, für alle akzeptable und stimmige Lösungen zu finden 
  • Neutralität der Mediatorin - Entscheidungen werden ausschliesslich von den Anwesenden getroffen, die für alle zugänglich, schriftlich festhalten werden
  • Freiwilligkeit - die Mediation ist für alle Beteiligten freiwillig. Eine Unterbrechung oder ein Abbruch der Mediation ist dann möglich, wenn die Bereitschaft zur Mediation nicht mehr gegeben ist 
  • weitere Regeln (z.B. Umgang mit Handy, Tablets während der Mediation, anderweitige Störungen, Pausen, Rhythmus) werden gemeinsam beim Eröffnungstreffen festgelegt 

  • Die Ideologie der Individualpsychologie nach Dr. Alfred Adler (1870 - 1937) ist die Basis des gemeinsamen Arbeitens
  • Die Arbeitsweise und die Arbeitsatmosphäre ist geführt, wertschätzend, wohlwollend und ermutigend
  • Als Mediatorin begegne ich allen Beteiligten in Gleichwertigkeit und mit Wertschätzung. Mir ist es wichtig, Denk- und Verhaltensweisen zu verstehen, um gemeinsam neue Wege und Möglichkeiten entwickeln zu können 

Die solide und intensive individualpsychologische Ausbildung, Supervisionen, Weiter- und Zusatzausbildungen und eine bunte Berufserfahrung stellen sicher, dass ich Ihnen mein ganzes Wissen, Können und mich als Mensch und Fachfrau während der gesamten Mediation zur Verfügung stellen kann. 

Gerne unterstütze ich Sie auf dem Weg zu neuen, tragenden Lösungen.